Sportwagen-Bauer Porsche plant ein neues Zentrum in Frankfurt-Sossenheim.
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Sportwagen-Bauer Porsche plant ein neues Zentrum in Frankfurt-Sossenheim. (Symbolbild)

Stadtplanung

Neues Porsche-Zentrum in Frankfurt – Fokus auf der Klimabilanz

  • VonSebastian Richter
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Porsche plant in Frankfurt ein neues Zentrum. Der Neubau ist auf die Zukunft ausgerichtet.

Frankfurt – In Sossenheim wird ein neues Gebrauchtwagen- und Service-Zentrum von Porsche gebaut. Einen Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Frankfurt gibt es bereits, auch Magistrat und Stadtverordneten haben schon zugestimmt. Das Porsche Zentrum Frankfurt – also die Otto Glöckler Sportwagen GmbH – plant den Bau auf einem Grundstück in der Wilhelm-Fay-Straße, umgeben von den Autobahnen A5, A66 und A648. Das bisherige Porschezentrum an der Hanauer Landstraße bleibt erhalten.

Baubeginn ist für Anfang 2022 geplant, ein Jahr später soll schon eröffnet werden. Auf dem 9250 Quadratmeter großen Gelände sollen 50 Arbeitsplätze entstehen. Fokus des neuen Standorts in Frankfurt werden Gebrauchtwagen und Mobilitäts- und Service-Dienstleistungen sein, darunter ein Ladepark für Elektrofahrzeuge. Das passt zur Strategie von Porsche: bis 2030 will der Autobauer 80 Prozent seiner Sportwagen als E-Hybride oder vollelektrisch anbieten.

Porsche-Zentrum in Frankfurt geplant – Zukunftsfähiger Standort

Geplant wird das Projekt vom Architekturbüro Delta Bauplanung aus Braunschweig. Effizienz wird bei dem Porsche-Bauprojekt großgeschrieben: Unter anderem soll energiesparende LED-Beleuchtung für eine grüne Klimabilanz sorgen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Vergabe eines Erbbaurechts einem renommierten Frankfurter Unternehmen eine Entwicklungsperspektive bieten können“, sagte Stadtrat Schneider (CDU) in einer Pressemitteilung zum neuen Porsche-Zentrum. „Mit dem neuen Standort in Sossenheim stellt sich das Unternehmen zukunftsfähig auf und macht einen wichtigen Schritt hin zur weiteren Verbreitung der Elektromobilität.“ (spr/pm)

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