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Verstärkung für Egoli und Daisy: Neue Seebären im Frankfurter Zoo angekommen

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Von: Niklas Hecht

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Der Frankfurter Zoo hat Zuwachs bekommen: Seit Freitag sind die beiden jungen Seebärenbullen Franz und Dragon im Tierpark zu bestaunen.

Frankfurt - Aus zwei mach vier. Die beiden Südafrikanischen Seebärendamen Egoli und Daisy des Frankfurter Zoos haben Verstärkung aus dem hohen Norden bekommen: Seit Freitag (14. Oktober) teilen sie sich das Gehege mit den beiden Bullen Franz und Dragon, die aus dem Tierpark Kolmården in Schweden in die Mainmetropole gekommen sind. Wie der Zoo mitteilt, kamen die beiden männlichen Seebären im Sommer 2021 zur Welt. Egoli und Daisy, die nach 20 Jahren im Rostocker Zoo im Juli dieses Jahres in ihre Geburtsstadt Frankfurt zurückkehrten, sind da schon etwas rüstiger unterwegs.

„Die agilen Seebären gehören zu den absoluten Lieblingen in unserem Zoo. Umso schöner ist es, dass die Gruppe wächst und damit noch interessantere Tierbeobachtungen möglich sind“, zitiert der Zoo in einer Mitteilung Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt. „Bei einem Zoobesuch sollte man sich die kommentierte Fütterung, bei der die Tiere vorgestellt und viel Wissenswertes vermittelt wird, nicht entgehen lassen.“

Südafrikanische Seebären im Zoo Frankfurt.
Südafrikanische Seebären im Zoo Frankfurt. © Zoo Frankfurt

Frankfurter Zoo: Südafrikanischen Seebären nicht gefährdet

Seebären seien gesellige Tiere, erklärt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger in der Mitteilung des Tierparks. Deshalb sei es gut, dass die beiden Weibchen Egoli und Daisy nun Verstärkung bekommen hätten. Frankfurt sei einer der wenigen Tierparks in Europa, die Seebären hielten. „Wir freuen uns deshalb, dass wir zum Fortbestand dieser Art in europäischen Zoos beitragen können“, so Geiger weiter.

Laut der Roten Liste der Weltnaturschutz-Union IUCN gälten Ohrenrobben, zu denen die Südafrikanischen Seebären gezählt werden, derzeit nicht als gefährdet, schreibt der Zoo. Der Klimawandel könne in Zukunft jedoch negative Auswirkungen auf den Bestand haben. (nhe)

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