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Eyup Yilmaz mit Britta Brandau und Monika Christann.

Landtagswahl

Frankfurter Linke freuen sich über Stimmenzuwachs

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Martin Kliehm, Co-Fraktionsvorsitzender der Linken im Römer, das Ergebnis der Landtagswahl.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Martin Kliehm, Co-Fraktionsvorsitzender der Linken im Römer, das Ergebnis der Landtagswahl. Mit 6,5 Prozent der Stimmen für seine Partei ist er zwar zufrieden, für die Zukunft sei aber eindeutig noch Luft nach oben. Allerdings ärgere es ihn, dass Schwarz-Grün voraussichtlich weiter an der Regierung bleibe. „Das charmante Lächeln von Ministerpräsident Volker Bouffier wird uns erhalten bleiben. Wer einen echten Wandel hätte haben wollen, hätte die Linke wählen müssen“, sagt Kliehm und betont: „Wir hätten nur mit der SPD und den Grünen zusammengearbeitet.“

Dass die Linke ihr Ergebnis im Vergleich zur letzten Landtagswahl steigern konnte, ist für Kliehm Anerkennung für gute Arbeit, vor allem auch im NSU-Ausschuss. Das hätten die Wähler honoriert. Diese Ansicht teilt auch Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende der Linken im Römer. „Etwas müssen wir wohl richtig gemacht haben“, sagt sie. Dass in Prognosen sogar acht Prozentpunkte vorausgesagt worden seien, war Pauli gestern bei den ersten Hochrechnungen egal. „Ich freue mich und bin mit 6,5 Prozent sehr zufrieden. Es war ein toller Wahlkampf.“

An die Adresse der Alternative für Deutschland (AfD) formuliert Pauli schon mal deutliche Worte. Der Kampf gegen die AfD werde eine der wichtigsten Aufgaben in der neuen Legislaturperiode sein. Das Ergebnis der rechtspopulistischen Partei finde sie erschreckend.

(bit)

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