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FNP-Deskchef Sven Weidlich (links) hat den Creo 2018 erhalten von Professor Jörg Mehlhorn, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kreativität.

In eigener Sache

Frankfurter Neue Presse gewinnt Preis für Schul-Serie

Über drei Monate lang hat diese Zeitung sich mit dem Thema Bildung in Hessen befasst. Für unsere Serie ?Schule besser machen? beschrieben wir, wo Probleme liegen und machten Vorschläge, sie zu lösen. Dafür hat diese Redaktion nun den ?Creo 2018? bekommen.

Die hat die Redaktion dieser Zeitung für die Serie ausgezeichnet. Der Vorsitzende des Vereins, BWL-Professor Jörg Mehlhorn, überreichte am Mittwoch, 26. Oktober, in Koblenz den „Creo 2018“ an Deskchef Sven Weidlich.

Mehlhorn sagte, die Frankfurter Neue Presse und ihre Schwesterausgaben hätten „dem Thema Bildung eine regionale Plattform geboten und den Akteuren des Schulsystems eine Stimme gegeben“. Weidlich erklärte: „Diese Auszeichnung freut mich sehr. Viele Redakteure haben ihr Herzblut in unsere Schule-Serie gesteckt.“

Außerdem zeichnete die Gesellschaft fünf innovative Persönlichkeiten im Schulwesen aus. Darunter waren Alix Puhl, die sechs Jahre lang den Stadtelternbeirat in Frankfurt führte, und die Grundschul-Rektorin Nicole Schäfer. Sie leitet die Franz-Leuninger-Schule in Mengerskirchen im Westerwald, die für ihr Konzept schon mit dem diesjährigen Deutschen Schulpreis geehrt wurde.

Die Gesellschaft vergibt den Creo-Preis jedes Jahr an Personen oder Institutionen, die sich durch eine „besonders kreative Leistung“ ausgezeichnet haben. Frühere Preisträger waren der Spielehersteller Lego, der Getränkehersteller Bionade und „Die Sendung mit der Maus“.

Mehlhorn sagte bei der Preisverleihung, die Serie „Schule besser machen“ sei erschienen, als sich sein Verein auf die diesjährigen Preisvergabe vorbereitete. Die Lektüre habe die Jury spontan bewogen, das Redaktionsteam zu ehren. In den Artikeln der Serie seien viele Lehrer zu Wort gekommen, die sich kritisch zu ihrer Situation geäußert hätten. „Sie taten dies allesamt nur unter der Voraussetzung, ihren Namen nicht nennen zu müssen“, sagte Mehlhorn. Daraus habe er geschlossen, dass „Schule heutzutage offenbar ein reines Angstsystem ist“.

Die Serie umfasste 27 Teile, die sich mit allen Aspekten des Schulwesens befassten. Dafür haben über ein Dutzend Autoren recherchiert und geschrieben. Auf der jeweiligen Themenseite machte die Redaktion Vorschläge, wie mit Problemen umgegangen werden solle.

sew

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