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Frankfurter Volksbank investiert in Filialen - Schalter gibt es dann nicht mehr

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Von: Christoph Manus

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Die Zentrale der Frankfurter Volksbank an der Börsenstraße in der Frankfurter Innenstadt. Inzwischen firmiert sie als Frankfurter Volksbank Frankfurt/Rhein-Main.
Die Zentrale der Frankfurter Volksbank an der Börsenstraße in der Frankfurter Innenstadt. Inzwischen firmiert sie als Frankfurter Volksbank Frankfurt/Rhein-Main. © Peter Jülich

Heller, freundlicher, Kommunikation auf Augenhöhe: So will die Frankfurter Volksbank nun 14 weitere Filialen gestalten. Auch 30 SB-Stellen sollen attraktiver werden.

Frankfurt - Die Frankfurter Volksbank Frankfurt/Rhein-Main setzt den Umbau ihrer Geschäftsstellen in „Filialen der Zukunft“ fort. Der Aufsichtsrat des Kreditinstituts, das zu den größten Genossenschaften in Deutschland zählt, hat jetzt ein Budget von sieben Millionen Euro für die Modernisierung von 14 weiteren Filialen in Frankfurt, dem Hochtaunuskreis- und dem Main-Taunus-Kreis, Hanau und Bad Vilbel genehmigt. Bis Ende 2024 sollen 30 Zweigstellen entsprechend umgewandelt worden sein.

Die ersten Filialen des neuen Typs hat die Volksbank, die derzeit 96 Filialen mit Beratung betreibt, vor knapp einem Jahr mit dem Umbau der Geschäftsstelle in der Zentrale an der Börsenstraße in der Frankfurter Innenstadt und der Zweigstelle an der Schweizer Straße in Sachsenhausen geschaffen. Die Räume sollen heller und freundlicher wirken, für „eine Kommunikation auf Augenhöhe“ stehen. Schalter gibt es nicht mehr; Kundinnen und Kunden bringen ihre Anliegen an einem großen Tisch vor.

Sechs Filialen der Volksbank in Frankfurt sind schon modernisiert worden

Allein in Frankfurt betreibt die Volksbank, wie sie auf Anfrage mitteilt, inzwischen sechs Filialen des neuen Konzepts. Umgewandelt wurden außer den oben genannten Geschäftsstellen Filialen in Rödelheim, Bockenheim, Bornheim und Schwanheim.

Die Bank

Die Frankfurter Volksbank Rhein-Main zählt mit einer Bilanzsumme von rund 14,4 Milliarden Euro zu den größten deutschen Genossenschaftsbanken. Für 2021 wies sie ein Betriebsergebnis nach Bewertung von 91,9 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 14,6 Millionen Euro aus.

Das Institut , das dieses Jahr 160 Jahre alt wird, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Im Mai stimmte die Vertreterversammlung für eine Fusion mit der Rüsselsheimer Volksbank. Zuletzt hatte sie sich bereits mit der VR-Bank Alzenau, der Volksbank Maingau und der Volksbank Griesheim zusammengeschlossen. cm

Der Umbau der Geschäftsräume in Höchst und Enkheim soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. In Bonames beginnen laut Volksbank noch in diesem Jahr die Arbeiten, in Griesheim Anfang kommenden Jahres,

Frankfurter Volksbank bietet eine neue Banking App an

Das neue Konzept habe sich „innerhalb kürzester Zeit als Erfolgsformat für modernes Filialbanking etabliert“, sagt Vorstandchefin Eva Wunsch-Weber. Mit dem neuen Investitionsprogramm zeige die Volksbank: „Wir bleiben der persönliche Gesprächspartner. Diesen unschlagbaren Geschäftsvorteil gegenüber Fintechs oder Neobanken werden wir nicht aus der Hand geben.“

Die Frankfurter Volksbank, die zuletzt stark gewachsen ist, kündigt zudem an, bis Ende 2023 rund 30 SB-Stellen aufzuwerten. Gleichzeitig will sie in ihre digitalen Kanäle investieren. Wunsch-Weber verweist etwa auf eine neue Banking App. (Christoph Manus)

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