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Der Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg.

Frankfurter Weihnachtsmarkt

Alles, was Sie über den Frankfurter Weihnachtsmarkt wissen müssen

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Seit heute Vormittag haben die Buden eröffnet, von 17 Uhr an funkeln dann auch die Kerzen am Baum auf dem Römer. Alle Fakten für einen gemütlichen Weihnachtsmarkt-Bummel gibt es hier.

Wann geht es los und zu welchen Zeiten ist der Weihnachtsmarkt geöffnet? 

Am 26. November um 10.00 Uhr startet der Weihnachtszauber. Um 17.00 Uhr ist dann die feierliche Eröffnung auf dem Römerberg mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und einem Live-Konzert der Oper Frankfurt. Da kann dann auch gern mitgesungen werden. 

Bis zum 22. Dezember hat der Weihnachtsmarkt von Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. An den Sonntagen von 11 Uhr bis 21 Uhr.

Wo ist der Weihnachtsmarkt eigentlich? 

Wie in den vergangenen Jahren, erstreckt er sich von der Hauptwache über den Friedrich-Stoltze-Platz, den Paulsplatz, den Römerberg bis zum Mainkai. Insgesamt sind dort 217 Büdchen und Stände versammelt. Glühwein und Gebrannte Mandeln werden also nicht knapp.

Wie komme ich am besten zum Weihnachts-Trubel? 

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das erspart einem den anstrengenden Innenstadtverkehr in der Weihnachtszeit. Wegen der vielen Leute in der Stadt fahren die U4 und U5 in dieser Zeit mit zusätzlichen Wagen.

Weihnachtsmärkte auf einen Blick

Wer auf das Auto angewiesen ist, für den gibt es drei Parkhäuser in der Innenstadt: Das Parkhaus Dom/Römer in der Domstraße 1 (480 Parkplätze), das Parkhaus Hauptwache auf dem Kornmarkt 10 (424 Parkplätze) und das große Parkhaus Konstabler (809 Parkplätze) in der Töngesgasse 8. Der Parktarif liegt werktags zwischen zwei Euro und 2,50 pro Stunde und an den Sonn-und Feiertagen zwischen 0,50 Euro und einem Euro pro Stunde.

S-Bahn fährt im Hauptbahnhof ein.

Was passiert in der Neuen Altstadt? 

Nicht allzu viel. Weihnachts-Stände wird es dort nicht geben. Die Neue Altstadt wird als Rettungsgasse für den Notfall freigehalten. Einem kleinen Bummel mit dem Glühwein in der Hand durch die schnuckeligen engen Gassen steht aber nichts im Wege. Eine Führung gibt es zudem täglich ab 14 Uhr. Tickets bekommen Sie unter: 069/21238800

Der Hühnermarkt in der Neuen Altstadt.

Gibt es denn dann überhaupt eine Besonderheit? 

Auf jeden Fall! Am 1. Dezember um 16.30 Uhr startet - ach du heiliger Bimbam - das Frankfurter Stadtgeläut. Dabei läuten 50 Glocken aus 10 Kirchen in harmonischem Gleichklang. Ab dem 27. November gibt es in der Paulskirche den Weihnachtsmarkt der Frankfurter Künstlerinnen und Künstler. Die Schwulen- und Lesben-Community verpasst mit der „Rosa Weihnacht“ auf dem Friedrich-Stoltze-Platz dem ganzen Treiben eine ganz eigene Atmosphäre. Außerdem gibt es auf dem Dach des Parkhaus Konstabler in der Töngesgasse 8 mit zwölf Hütten einen kleinen Weihnachtsmarkt, den man mit Fug und Recht das reinste Lichtermeer nennen könnte. Der hat übrigens schon jetzt geöffnet und bleibt es bei zum 31. Dezember.

Den ersten Glühwein tranken Bea und Marina Schäfer, von links, schon am 1. November bei der Eröffnung des 1. Weihnachtsmarkt auf dem Dach des Parkhaus an der Konstabler Wache.

Wie steht es um die Sicherheit? 

2017 war der Frankfurter Weihnachtsmarkt vergleichsweise ruhig mit weniger Diebstählen als 2016. Diesen Trend will die Polizei fortführen. Wieder drehen Beamte in Uniform und in Zivil ihre Runden. Wem dennoch das Portemonnaie oder die Handtasche gestohlen wird, der kann das schnell bei der Weihnachtsmarktwache auf dem Paulsplatz melden. Diese steht auch für jeden anderen Rat- und Hilfesuchenden offen. Außerdem stellt die Polizei für die Zeit des Weihnachtsmarktes zusätzliche mobile Kameras auf.

Mit Fragen kann sich jeder an die uniformierten Polizeibeamten wenden.

Was muss ich sonst noch wissen? 

Die wichtigsten Infos haben Sie damit. Für die Fachsimpelei beim Glühwein hier noch zwei Spaß-Fakten: 

1. Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist eine Fichte, 80 Jahre alt, 30 Meter hoch und ist ohne Schmuck zwischen acht und neun Tonnen schwer. 

2. Den besten Glühwein gab es im vergangenen Jahr am Stand „Hüttenzauber“ auf dem Römerberg. So sah das zumindest die Sommelière Serkan Müller, eine Fachfrau in Sachen Glühwein. Na dann, Wohl bekomms!

Feuerwehrmänner stellen mit Hilfe von Autokranen den Weihnachtsbaum auf.

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