„Maske !“ steht auf einem Hinweisschild an einem Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt, während sich in einer Glaskugel der Römerberg spiegelt. Trotz steigender Inzidenzen wurde der Weihnachtsmarkt wie geplant eröffnet.
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„Maske !“ steht auf einem Hinweisschild an einem Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt, während sich in einer Glaskugel der Römerberg spiegelt. Trotz steigender Inzidenzen wurde der Weihnachtsmarkt wie geplant eröffnet.

Corona-Pandemie

Maske und Abstand auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt: Halten sich Besucher an Corona-Regeln?

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
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Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt ist 2021 anders als gewohnt. Wegen Corona gilt: Maske, Abstand und wenig Gedränge. Doch werden die Maßnahmen auch eingehalten?

Frankfurt – Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt ist in jedem Jahr ein Highlight für Jung und Alt. Nach der Absage im vergangenen Jahr findet der Budenzauber rund um den Römer 2021 wieder statt – allerdings mit weniger Buden und strengen Corona-Regeln. So müssen Besucher Maske tragen, in einzelnen Bereichen gilt zudem die 2G-Regelung. Doch auch wenn weniger Besucher zum Weihnachtsmarkt strömen, zeigt man sich bei der Stadt zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

„Die Besucherzahlen sind weit unter denen eines normalen Jahres, aber wir sind froh, dass die Leute wirklich sehr diszipliniert sind“, sagte Ines Philipp, Sprecherin der Frankfurt Touristik. Nur einzelne Menschen seien ohne Mund-Nasen-Maske unterwegs und würden von Polizei und Mitarbeitern des Ordnungsamts auf die geltenden Corona-Maßnahmen hingewiesen.

Weihnachtsmarkt in Frankfurt: „Menschen wissen, dass es nicht so sein kann wie 2019“

„Die Menschen, die hierher kommen, wollen einen Weihnachtsmarkt – und sie wissen, dass er nicht so sein kann wie 2019“, sagte Philipp. Schon durch bauliche Maßnahmen hätten die Organisatoren sichergestellt, dass „alles in Bewegung bleibt und Engstellen vermieden werden.“ Extra breite Gänge, eine Reduzierung von gut 200 auf 170 Buden, Maskenpflicht sowie 2G an den Glühweinständen und eine zusätzliche Fläche am Roßmarkt sollen den Besuch des Weihnachtsmarktes sicher machen.

Unter Corona-Bedingungen sei die Besucherzahl wohl etwa 50 Prozent niedriger, schätzte Philipp. Bustouristen blieben ebenso aus wie Besucher aus dem Ausland. „Die Busparkplätze sind leer.“ An Wochentagen drücke der Trend zur Arbeit im Home-Office die Besucherzahlen – ein spontaner Weihnachtsmarktbummel mit Kollegen ist im zweiten Coronajahr in der Regel nicht möglich.

Frankfurter Weihnachtsmarkt: Weniger Besucher und strenge Corona-Maßnahmen

In guten Jahren würden auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zwischen 2,5 und drei Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet, so Philipp. „In diesem Jahr ist das klar darunter – und das ist auch gut so“, betonte sie angesichts der hohen Infektionszahlen. (svw mit Material von dpa)

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