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Für schnellen Kohleausstieg

"Fridays for Future": Jugendliche demonstrieren in Frankfurt für den Klimaschutz

Zum nun vierten mal, versammelten sich Frankfurter Schülerinnen und Schüler, um für die Umwelt zu demonstrieren. Sie folgen dem Beispiel einer 16-Jährigen.

Frankfurt - Am Freitag sind erneut Schülern in ganz Deutschland in den Schulstreik getreten. Auch in Frankfurt. Den jungen Erwachsenen geht es um einen schnellen Kohleausstieg und einen stärkeren Schutz der Umwelt.  Durch die Frankfurter City zogen nach Angaben der Organisatoren mehr Schüler und Studierende als bei den drei vorherigen Aktionen in der Stadt.

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Beobachter schätzten die Zahl der Teilnehmer auf rund 1000, dazu wollte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Von der Bockenheimer Warte aus zog die Gruppe mit Plakaten zum Römer - ausnahmsweise nicht während der Unterrichtszeit: Nach der Zeugnisvergabe endete der Tag an den Schulen bereits früh.

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Die Jugendlichen haben sich der weltweiten Initiative "Fridays for Future" (deutsch: "Freitags für die Zukunft") angeschlossen. Sie folgen dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit dem Sommer jeden Freitag für mehr Umweltschutz demonstriert. Seit Mitte Dezember finden in mehreren Ländern wöchentlich solche Schulstreiks statt.

(dpa/red)

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