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Bargeldspürhündin "Aki" am Frankfurter Flughafen. Sie hat bei einem Reisenden 10 775 Euro gefunden.

Bargeldspürhündin beim Hauptzollamt Frankfurt

Hündin "Aki" stellt mit großem Bargeld-Fund bei Reisendem ihre feine Nase unter Beweis

Ihre feine Nase hat Bargeldspürhündin "Aki" am Flughafen Frankfurt mal wieder unter Beweis gestellt. Sie hat bei einem Reisenden kurz vor Abflug eine große Menge Bargeld erschnüffelt.

Frankfurt - Das war ein schöner Fund von Aki am Frankfurter Flughafen. Die Spürnase gehört zum Hauptzollamt Frankfurt und ist ausgebildete Bargeldspürhündin. Bereits am 24. Januar hat sie beim Absuchen der Passagiere, die auf ihren Abflug nach China warteten, ihre feine Nase unter Beweis gestellt.

Alleinreisender Mann hat Geld beim Zoll nicht angemeldet

Wie es im Bericht des Hauptzollamtes Frankfurt heißt, zeigte sie bei der Überprüfung plötzlich Interesse an der Umhängetasche eines allein reisenden Mannes. Sie setze sich vor den Mann und zeigte mit ihrer Nase auf das Gepäckstück. Ihre Kollegen, die Zollbediensteten, ließen sich die Tasche öffnen und stellten darin einige Euroscheine fest. "Insgesamt wurden 10 775 Euro bei dem Reisenden festgestellt. Bei der Ausreise nach China hätte er diesen Betrag bei uns anmelden müssen", eklärt Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Die Anmeldepflicht gelte ab einem Betrag von 10 000 Euro. 

Die Zollbeamten haben am Frankfurter Flughafen Anfang des Jahres trotz kreativer Tarnung einen Schmuggel von fast 90 000 Zigaretten entdeckt.

Europaweit sind Drittlandsreisende verpflichtet, Barmittel ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die bzw. aus der Europäischen Union anzumelden. In 2017 meldeten beim Hauptzollamt Frankfurt am Main in 5.220 Fällen Reisende ihre Barmittel mit rund 208 Millio-nen Euro legal an. 1.529 Mal wurden Verstöße gegen die Anmeldepflicht festgestellt, mit rund 29 Millionen Euro. In 90 Fällen wurde ein Clearingverfahren eingeleitet.

red

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