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Fastnachtsumzug Frankfurt am Main

Frankfurter Fastnachtszug

Das müssen Sie zum Frankfurter Fastnachtszug wissen

203 Zugnummern und mehr als 3100 Teilnehmer sind am kommenden Sonntag beim traditionellen Fastnachtszug dabei.

Die Spannung beim Prinzenpaar Selina I. und Pascal I. steigt in diesen Tagen noch ein letztes Mal rapide an. In den zurückliegenden Monaten hatten sie viele Termine und Umzüge, bei denen sie glänzen durften. Etwas Besonderes aber ist am Sonntag, 3. März, der Frankfurter Fastnachtszug durch die Innenstadt. Das Prinzenpaar selbst hat den Wagen, auf dem es stehen wird, noch nicht gesehen. Fest steht, dass er wieder den Abschluss des Zugs bilden und „sehr viel Gold bieten wird“, sagt Zugmarschall Mario Wollnik.

Strecke ist vier Kilometer

Die Zugstrecke ist in diesem Jahr eine andere. Mit vier Kilometern ist sie kürzer als in den Vorjahren, da die Wagen nicht mehr über die Hauptwache dürfen. „Dadurch haben wir wieder die traditionelle Zugstrecke“, sagt Wollnik. Das Vergnügen soll das aber nicht schmälern, die 203 Zugnummern sollen für gewohnte Stimmung sorgen. Je nach Größe der Fußgruppen und der jeweiligen Wagen, rechnet Wollnik mit 3120 aktiven Teilnehmern. „Die Zahl wird vermutlich eher noch nach oben gehen.“

Straßen werden gesperrt

Wie gewohnt startet der Zug um 12.21 Uhr am Mainufer im Westhafen. Entlang der neuen Route über Roßmarkt und Katharinenpforte geht es schließlich zum Römerberg, wo der erste Wagen etwa um 13.01- 13.11 Uhr erwartet wird. „Ist das Wetter gut, wird es eher länger dauern, bis der Zug am Römer ankommt“, mutmaßt Wollnik. Laut Planung des Großen Rats der Karnevalsvereine wird das Zugende gegen 16.30 Uhr erwartet.

Während des Umzugs kommt es entlang der Strecke zu Verkehrsbehinderungen. Sieben Straßen sind mit Müllfahrzeugen der FES gesperrt, darunter auch Alte Brücke und Untermainbrücke. Straßenbahnen und Busse, die die Strecke kreuzen, sind von Ausfällen betroffen. Es wird empfohlen, die U- und S-Bahnen zu nehmen.

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Die Umzugskosten für den Großen Rat der Karnevalsvereine betragen bis zu 160 000 Euro, wobei rund 90 000 Euro für die Sicherheit veranschlagt werden. Die Stadt erstattete 2018 etwa 20 000 Euro beim Thema Sicherheit.

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH wird sich erneut um die Beseitigung des Abfalls nach dem Umzug kümmern. Dazu fahren direkt hinter dem Zug die Straßenreiniger mit ihren Fahrzeugen und sammeln den Müll auf. 2018 kamen insgesamt 9,5 Tonnen zusammen.

Von Steven Miksch

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