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Schüler demonstrierten am 18. Januar 2018 in Frankfurt.

Streikaktion

Schüler demonstrieren in Frankfurt für rasches Handeln gegen den Klimawandel

Statt in die Schule zu gehen, machen Jugendliche in Frankfurt auf den Klimawandel aufmerksam. Sie orientieren sich dabei an einem prominenten Vorbild aus Schweden.

Frankfurt - Streikaktion gegen den Klimawandel: Bundesweit haben Jugendliche haben am Freitag in mehreren Städten gegen die aktuelle Klimapolitik und für einen schnellen Ausstieg aus dem Kohleabbau demonstriert. In Frankfurt waren laut der Polizei rund 120 Teilnehmer auf der Straße, eine Organisatorin der Veranstaltung schätzte die Zahl auf mehr als 200 Teilnehmer, angemeldet waren 45.

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Schüler ziehen mit Plakaten durch Frankfurt

Am Vormittag zogen die Schüler und Studierende während der Unterrichtszeit mit Plakaten von der Bockenheimer Warte zum Römer. "Wir zeigen damit, dass uns Klimaschutz wichtiger ist als Schule und Bildung", erklärt die 16-jährige Helen, Mitorganisatorin der Veranstaltung. An ihrer Schule werde der Klimawandel kaum thematisiert. Dabei sei es notwendig, schnell zu handeln, um die Schäden zu verringern. Der Schulstreik solle Politiker darauf aufmerksam machen.

Der Protest wurde von vielen Demoschildern begleitet.

Initiative "Fridays for Future"

Die Jugendlichen haben sich damit der weltweiten Initiative "Fridays for Future" (deutsch: "Freitags für die Zukunft") angeschlossen. Sie folgen dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für mehr Umweltschutz demonstriert. In Frankfurt fand am Freitag der bisher dritte solche Schulstreik statt. Die Jugendbewegung ist in Frankfurt laut Mitstreiterin Helena Marschall bisher nur lose organisiert und hat keine Sprecher.

Seit Mitte Dezember finden in mehreren Ländern wöchentlich solche Schulstreiks statt. Am 25. Januar wollen Jugendliche aus ganz Deutschland in Berlin demonstrieren, wenn die Kohlekommission tagt.

(dpa/red)

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