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Statistik

Touristen bescherten Frankfurt ein Rekordjahr: 9,4 Millionen Gäste kamen bis November

Hat Frankfurt erstmals mehr als zehn Millionen Besucher begrüßen können? Bis November waren schon 9,4 Millionen Gäste da gewesen. Die meisten kamen aus dem Ausland. Und noch nie war ein November so stark wie 2018.

Frankfurt - Es war ein starker Monat, und so wird der November mit 847 530 Übernachtungen (+4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 514 772 Übernachtungsgästen (+3,8 Prozent) als der bisher besucherreichste November in die Statistik aufgenommen. Der Monat wurde von einem guten Tagungs- und Corporate-Geschäft sowie weiterhin zunehmenden Privatreisen geprägt. Auch die Messen wie die „Formnext“ und „Health Ingredients“ trugen zum Ergebnis bei.

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Insgesamt konnten von Januar bis November 9,4 Millionen Übernachtungen (+7,1 % zum Vorjahreszeitraum) und 5,5 Millionen Übernachtungsgäste (+6,6 %) gezählt werden. Die Verweildauer liegt konstant bei 1,7 Tagen, wobei Gäste aus dem Ausland durchschnittlich 1,82 Tage (statt vorher 1,78) bleiben.

Hinsichtlich der Übernachtungen behalten der Inlandsmarkt (+6,1 Prozent) als auch der leicht stärkere Auslandsmarkt (+8,3 Prozent) ihre positive Dynamik bei. 45 Prozent aller Übernachtungsgäste kommen aus dem Ausland. Bezogen auf die Gästeübernachtungen präsentiert sich Frankfurt damit wiederum als die internationalste Stadt Deutschlands. Es ist weiterhin sehr wahrscheinlich, dass Frankfurt im Jahr 2018 erstmalig die Zehn-Millionen-Marke bei den Übernachtungen überschritten hat.

US-Amerikaner sind Spitze

Die Bettenauslastung liegt konstant bei 50,4, die Zimmerauslastung bei rund 70 Prozent. Die Anzahl der Beherbergungsbetriebe ist von 278 auf 297 gestiegen, die der Betten von 51 618 auf 55 597.

Die größte Gruppe bildeten die US-Amerikaner (599 308 Übernachtungen, plus 7,5 Prozent). Besonders die großen europäischen Auslandsmärkte wie Spanien (+ 23,6 %), Großbritannien (+11,2 %) und Italien (+20,8 %) wachsen zweistellig. Auch die wichtigen Überseemärkte entwickeln sich überwiegend positiv: Indien (+14,3 %), China (+8,3 %), Japan (+6,2 %) und die Arabischen Golfstaaten (+4,4 %). Besonders stark wachsend sind weiterhin die südosteuropäischen Märkte, Gäste aus der Ukraine haben um 58,7 Prozent zugelegt.

(ffm)

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