+
Blixa Bargeld (l.) mit Hermann Vaske und Oliver Schwebel.

Stadtgeflüster

Frankfurts Promis feiern mit der Eintracht

  • schließen

Sonnenschein, Superstimmung und ein schönes Spiel mit vielen Toren. Weil die Mehrzahl davon die Eintracht erzielt hat, liegen sich im Stadion alle in den Armen und sind mehr als zufrieden über drei Punkte - auch die anwesenden Promis.

Die Adler-Träger gewannen gestern deutlich mit 4:1 gegen Hannover 96. Auch Axel Hellmann , von der Vorstandsetage der Eintracht, hat gute Laune. Dabei ist ihm im Moment eigentlich nicht so sehr zum Lachen zumute. Er humpelt an Krücken, der Meniskus macht ihm zu schaffen. Doch gestern war das alles erst einmal vergessen.

Auch Volker Mosbrugger, Hochschullehrer und Generaldirektor des Forschungsinstituts und des Naturmuseums Senckenberg, hat beste Laune. „Jetzt kann man strahlen“, sagt der 65-Jährige in der Halbzeitpause. Mit seiner Frau Gabi ist er zu Gast in der Loge von Wolfgang Steubing , Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt. „Natürlich bin ich Eintracht-Fan, als Frankfurter muss man das sein“, betont Mosbrugger.

„Das Spiel war bis jetzt ein wenig zäh, aber das Ergebnis ist einfach klasse“, findet der Mann, dessen Forschungsschwerpunkte auf dem Gebiet der erdgeschichtlichen Umweltforschung liegen. Er selbst habe auch mal Fußball gespielt. „Das war früher, noch zu Schulzeiten. Das ist also gut fünf Jahrzehnte her“, sagt Mosbrugger. „Damals war ich Torwart“, erinnert sich der Paläontologe, der gern öfter in die Commerzbank-Arena die Spiele der Eintracht anschauen würde. „Ich komme unregelmäßig, aber sehr gerne her. Ich bin eben beruflich sehr eingespannt bin“, bedauert er.

Der Eintracht drückt auch die Grande Dame der Hotellerie, Anne-Marie Steigenberger , die Daumen. „Ich bin sehr gerne hier und heute lohnt sich das auch wirklich – die erste Halbzeit war doch ganz gut“, sagt Anne-Marie Steigenberger, die vor Kurzem ihren 90. Geburtstag gefeiert hat. „Mein Mann saß früher im Aufsichtsrat und in unserer Familie sind alle große Eintracht-Anhänger“, berichtet Steigenbergern, die im Stadion auf Alexander Schur trifft.

Der 47-Jährige, der während seiner aktiven Zeit insgesamt 237 Spiele für die Eintracht bestritten hat, und zu den „Säulen der Eintracht“ gehört, analysiert das Match: „Es ist klar, dass der Mannschaft noch die Lockerheit fehlt, aber wir sind qualitativ besser.“ Das stimmt, denn Hannover kann an diesem Tag nicht mithalten. Der Heimsieg der Eintracht geht also in Ordnung.

(es)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare