Franz-Böhm-Berufsschule erhält Neubau

Der Magistrat hat am Freitag 11,8 Millionen Euro für den Abriss und Neubau des Gebäudes A der Franz-Böhm-Schule bewilligt. Damit kann die nach der Sanierung der Bergiusschule größte Sanierung einer

Der Magistrat hat am Freitag 11,8 Millionen Euro für den Abriss und Neubau des Gebäudes A der Franz-Böhm-Schule bewilligt. Damit kann die nach der Sanierung der Bergiusschule größte Sanierung einer Berufsschule mit dem zweiten Bauabschnitt fortgeführt werden.

„Die Berufsschulen haben einen festen Platz in der Frankfurter Schullandschaft. Das wird mit dieser Schulsanierung wieder einmal deutlich“, sagte Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne). An der Franz-Böhm-Schule, einer Berufsschule für Wirtschaft und Verwaltung an der Eichendorffstraße, war bereits von 2012 bis 2015 der Gebäudeteil B (Treppenhaus und Mensa) abgerissen und neu gebaut worden. Dem jetzt beginnenden zweiten Bauabschnitt wird ein dritter, nämlich die Sanierung des Klassentrakts, folgen. Die Gesamtinvestition hat ein Volumen von knapp 30 Millionen Euro.

„Die Schülerzahlen hier steigen stetig. Dieser Entwicklung werden wir mit der Sanierung und Erweiterung gerecht“, sagte Sorge weiter. Zurzeit gibt es rund 1900 Schüler hier. Wenn die Stadtverordnetenversammlung dem Vorhaben zustimmt und damit die Bauleistungen vergeben werden können, soll im Sommer das Gebäude A abgerissen werden.

Der Neubau soll in einem Jahr fertig sein. Dort sollen Klassenräume, Fachräume (Biologie, Chemie, Physik mit den dazugehörenden Sammlungsräumen), EDV, Lehrerzimmer, Sekretariate sowie Verwaltungsräume für die Schulleitung untergebracht werden. Der Gebäudekomplex erhält durch Anschluss an den zentralen barrierefreien Treppenraum eine neue Haupterschließung. Damit steht dann bereits der vorgeschriebene zweite Rettungsweg zur Verfügung.

Um Kosten zu sparen, wird es keine Auslagerung der Klassen in Container geben. Möglich ist das, weil neun Klassen vorübergehend in der Werner-von-Siemens-Schule unterkommen können. Für diese Kooperation dankte Sorge den beiden Schulen.

„Die Sanierung von Schulen im laufenden Betrieb ist immer eine anspruchsvolle Aufgabe“, hob die Dezernentin hervor. Dies gelte insbesondere für Baumaßnahmen an großen Schulen wie der Franz-Böhm-Schule. „Deshalb bin ich froh, dass hier städtische Ämter und Schulen so gut Hand in Hand arbeiten.“

(red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare