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"Freie Bürger für Deutschland" entschwinden über den Main

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Rund 30 Anhänger der Initiative "Freie Bürger für Deutschland" hatten sich auf dem Römerberg versammelt.
Rund 30 Anhänger der Initiative "Freie Bürger für Deutschland" hatten sich auf dem Römerberg versammelt. © Bernd Kammerer

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Gut  30 Anhänger der Initiative „Freie Bürger für Deutschland“ haben am Montagabend auf dem Römerberg demonstriert und sind dann unter Polizeischutz über den Eisernen Steg nach Sachsenhausen gezogen. Am Südbahnhof löste sich die Versammlung auf.  Die „Freien Bürger“, die sich selbst als „Patrioten“ bezeichnen, fuhren mit Zügen ab.

Die Kundgebung auf dem Römerberg richtete sich gegen die deutschen Politiker,  die sich aus Sicht der „Freien Bürger“ zu wenig um die Belange des Volkes und zu viel um ihre eigene Interessen kümmern. Sie wurde von  knapp 300 Gegendemonstranten begleitet, die die „Freien Bürger“ als neu-rechte, faschistische Gruppe sehen. „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“, skandierte die Menge.

Wie in der vergangenen Woche scheiterte der Versuch der Gegendemonstranten, einen Aufmarsch der „Freien Bürger“ zu verhindern, auch am Montag. Die Polizei zog auf dem Römerberg und in der Umgebung mehrere Ketten, so dass die selbsterklärten Patrioten  unbehelligt in Richtung des Eisernen Stegs abziehen konnten. Auch Mainbrücken wurden zeitweise gesperrt.

Die Gegendemonstranten formierten sich zu einer Spontandemo, die über die Friedensbrücke nach Sachsenhausen zog und an der antifaschistischen Mahnwache des „8. Mai Bündnis“ an der Hauptwache endete.

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