Freie Wähler schließen BFF aus

  • VonGünter Murr
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Freie Wähler schließen BFF aus Der Landesverband der Freien Wähler hat den Verein „Bürger für Frankfurt“ (BFF) mit

Freie Wähler schließen BFF aus

Der Landesverband der Freien Wähler hat den Verein „Bürger für Frankfurt“ (BFF) mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Das teilte der Landesvorsitzende Rudolf Schulz gestern mit. Er begründete die Entscheidung des Landesvorstands mit der „zunehmend nach rechts tendierenden politischen Ausrichtung“ der BFF-Fraktion im Römer unter der Führung von Wolfgang Hübner. Der Ausschluss sei auf Wunsch mehrerer Kreisverbände der Freien Wähler erfolgt. Die BFF waren bis vor kurzem als „Freie Wähler“ aufgetreten, haben den Namen aber Ende März abgelegt. Außerdem hat der Verein beschlossen, die Mitgliedschaft im Landesverband der Freien Wähler ruhen zu lassen. Gegen den Ausschluss werde man vorgehen, kündigte der BFF-Vorsitzende Patrick Schenk gestern an. „Es gibt keinen Ausschlussgrund“, sagte er. „Der Landesverband muss sich gut überlegen, ob er eine Causa Frankfurt schafft. Das kann ihm schlecht bekommen.“ Die Freien Wähler haben sich in Frankfurt gespalten. Einige Ortsbeiräte wie Thomas Schmitt und Rainer Drephal distanzierten sich von Hübner und Schenk, bekennen sich zur Linie des Landesverbandes und treten weiter als „Freie Wähler“ auf. Schenk will nun juristisch prüfen lassen, ob das zulässig ist. Denn die Ortsbeiräte würden nach Umbenennung der Freien Wähler Frankfurt in BFF nun eine Gruppierung vertreten, für die sie bei der Kommunalwahl 2011 nicht angetreten seien.

(mu)

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