Freimaurer helfen Kinderhospizdienst

Mit einer Spende über 2500 Euro unterstützt die Freimaurerloge Lessing den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main.

Mit einer Spende über 2500 Euro unterstützt die Freimaurerloge Lessing den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main. Die Loge gründete anno 1945 der Frankfurter Kinderarzt Emil Selter. Er setzte sich zudem vehement für die Wiedergründung der Freimaurerei in Deutschland ein und arbeitete tatkräftig für die Loge Lessing und den Gedanken der Freimaurer.

Selter hinterließ der Loge Lessing umfangreiche Aufzeichnungen, Artikel und Vorträge, die viele Jahre im Archiv schlummerten. Rolf Keil, Altstuhlmeister der Loge Lessing, hat nun diese Schriften aufgearbeitet und sie per „Print-on-demand“ den Brüdern aller Logen in Deutschland zum Verkauf angeboten. Die Resonanz nennt er „überwältigend“, der Erlös beträgt 2500 Euro.

Das Geld spendete Keil jetzt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Lisa Criseo-Brack, Koordinatorin des Dienstes, und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Slata Isselstein nahmen das Geld erfreut entgegen. Der Kinder- und Jugendhospizdienst begleitet bereits seit 2006 kostenlos Kinder und Jugendliche, die todkrank sind. Qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen und entlasten die Familien, begleiten sie ab der Diagnose, im Sterben und auch nach dem Tod des kranken Kindes. Die Kernaufgabe liegt in der alltagspraktischen Unterstützung und Entlastung, der Förderung der Selbsthilfe sowie Gesprächen. Beim Frankfurter Dienst begleiten derzeit rund 60 ehrenamtliche Hospizbegleiter rund 30 Familien in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet und im Kreis Hanau. Der Dienst finanziert sich überwiegend durch Spenden. Die Organisation Frankfurt/Rhein-Main ist einer von 20 Diensten des Deutschen Kinderhospizvereins.

(red)

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