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Als wandelten lauter Kulturgeister am Main entlang: Die Aufnahme mit Langzeitbelichtung und dem entsprechend verschwommenen Besucherstrom stammt vom Museumsuferfest des vergangenen Jahres, als an den drei Tagen insgesamt gut zwei Millionen Menschen kamen.

Museumsuferfest

Am Freitag startet eines von Europas größten Kultur-Ereignissen

500 Veranstaltungen und viele Projekte in 23 Museen, 16 Bühnen: „Das ist ein beeindruckendes Angebot“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Vorstellung des Museumsuferfests gestern im Historischen Museum.

Es hat sich als eines der größten Kulturereignisse Europas etabliert und eine Anziehungskraft weit über Frankfurt hinaus entwickelt. Drei Tage lang, von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. August, beherrschen das Museumsuferfest und seine zuletzt gut zwei Millionen Besucher das Stadtleben. 23 Museen machen mit, bieten auf 16 Bühnen an beiden Ufern des Mains ein außergewöhnliches und anspruchsvolles Programm.

„Einmalige Einblicke in ihre Häuser und Gärten“, versprechen die Museen, „eine beeindruckende Zahl an Führungen“, verheißt Oberbürgermeister Peter Feldmann. Für Einsteiger, für Fachkundige, für Familien und natürlich auch ganz speziell für Kinder. Besucher bekommen die Exponate aus neuen Blickwinkeln und in neuen Zusammenhängen präsentiert. Es lohnt sich also auch der Weg in eine Dauerausstellung oder in ein Haus, das man schon kennt.

„Begeben Sie sich mit Kuratoren und Kunstvermittlern auf Entdeckungsreise durch unsere großartigen und renommierten Museen. Nutzen Sie die Gelegenheit mit dem Museumsuferfest-Button auch mal ein Haus zu besuchen, welches auf den ersten Blick nicht Ihren Interessen entspricht und lassen Sie sich überraschen“, sagte Feldmann gestern bei der Präsentation im Historischen Museum und versprach neben all dem auch ein „beeindruckendes Bühnenprogramm“. Bei den vielen Konzerten erklingt Live-Musik aller Genres, die Konzertreihen „Klang im Kloster“ und „Orgel- und Chormeile“ gastieren auf dem Fest.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt können hochwertige, ausschließlich handgefertigte Objekte erworben werden.

Entlang des Ufers werden außerdem kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten und laden ein, Neues zu probieren. Nicht das Ufer, sondern der Fluss selbst gerät in den Blickpunkt bei den Drachenbootfahrten, den zweitältesten Wettkämpfen dieser Art in Deutschland.

„Damit bietet das Fest mit seiner ganz besonderen Atmosphäre ein Sommerevent für alle Generationen und Zielgruppen und überzeugt den Kulturinteressierten ebenso wie den Musikliebhaber und den Feinschmecker“, resümierte Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH.

Fest und Feuerwerk

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es im Programmheft sowie im Internet unter . Die Öffnungszeiten des Museumsuferfests: Freitag, 24. August, 15 bis 1 Uhr; Samstag, 25. August, 11 bis 1 Uhr; Sonntag, 26. August, 11 bis 24 Uhr. Am Freitag und am Samstag endet das Musikprogramm auf den Bühnen um Mitternacht, am Sonntag erklingt um 22 Uhr der letzte Akkord. Im Anschluss daran wird das Abschlussfeuerwerk gezündet.

(red)

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