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Das linke der beiden Hochhäuser ist bereits in der Planung. Es kann 90 Meter hoch werden und wird ein Konferenzzentrum für bis zu 2500 Menschen im kompletten Erdgeschoss beherbergen.

Stadtteil

Gateway Gardens zur Hälfte verkauft

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Nach zwölf Jahren hat der Stadtteil der früheren Airport-City, Gateway Gardens, etwa seine Halbzeit erreicht: Inzwischen wurde etwa die Hälfte der rund 35 Hektar des Stadtviertels verkauft oder schon bebaut. Das teilt die Geschäftsführerin der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens, Kerstin Hiska Hennig, bei einem Besuch des Frankfurter Wirtschaftsdezernenten Markus Frank mit.

Die Entwicklung des Stadtteils begann im Jahr 2005, nachdem die Airforce der USA ihr „Dorf“ Gateway Gardens gegenüber dem Frankfurter Flughafen mit allen Einrichtungen vom Supermarkt über eine Kita und eine kleine Kirche aufgegeben hatte und nach Ramstein umgezogen ist.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) erinnerte daran, dass unter anderen die Weltzentrale der Bahntochter Schenker in der Airport-City angesiedelt wurde und man aus Wiesbaden erfolgreich das Unternehmen Kion abgeworben habe. Das „House of Logistics and Mobility“, das längere Zeit nicht die erhoffte Zustimmung gefunden hatte, sei seit vergangenem Jahr ebenfalls voll belegt.

Als Zielmarken, so Geschäftsführerin Kerstin Hiska Hennig, seien 50 Prozent Büroflächen, 20 Prozent Hotel- und Boardinghäuser und 30 Prozent Einzelhandel, Cafés, Fitnessstudios, Supermarkt und Drogerie oder ein Medizin Campus sowie Restaurants geplant. Bei den Büroflächen und den Hotels seien die gestellten Ziele inzwischen fast komplett erreicht worden.

2019 soll ein großer Rewe-Supermarkt in einem Neubau eröffnet werden, der gerade im Bau ist. Auch sei eine bilinguale Kita geplant, da man wisse, „dass die Mitarbeiter nach solchen Einrichtungen als Erstes fragen“. Gateway Gardens, hob Hennig hervor, „ist einer der am besten vernetzten Plätze, von dem aus man auf zwei der wichtigsten Autobahnen fahren, vom wichtigsten Flughafen Europas abfliegen oder ankommen kann, an dem Verbindungen nach ganz Europa mit dem ICE bestehen oder mit der S-Bahn in wenigen Minuten die Frankfurter Innenstadt erreichen kann“. Nach der Fertigstellung aller Gebäude, was voraussichtlich 2025 der Fall sein wird, werden rund 80 000 Menschen in dem Stadtteil arbeiten. Nach dem Bau einer zweiten Unterführung unter der A 3 wird das Stadtviertel auch an den Flughafen enger angebunden sein.

Roland Schiff-Martini, Geschäftsführer des gleichnamigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmens, betont: „Wir erleben ein sehr großes Interesse nicht nur aus der Finanzwirtschaft, sondern auch aus vielen anderen Bereichen, wie etwa Rechtsanwaltsbüros. Und das nicht allein am Standort Gateway Gardens, sondern auch an der Frankfurter City.“

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