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Freuen sich auf ein Fest für die Institution ?Die Arche? in der Nobelherberge Hessischer Hof: Arche-Chef Daniel Schröder, Prinzessin Floria von Hessen und Stadtrat Jan Schneider, der die Grüße des Magistrats überbrachte (von links).

Gelungener Abend für die Arche

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Prinzessin Floria von Hessen ist begeistert. Nicht nur, aber auch von den 21 540 Euro. Diese Summe kam gestern am „ Abend für die Arche“ schon zusammen,

Prinzessin Floria von Hessen ist begeistert. Nicht nur, aber auch von den 21 540 Euro. Diese Summe kam gestern am „ Abend für die Arche“ schon zusammen, bevor sich im Grandhotel Hessischer Hof der erste der mehr als 150 erwarteten Gäste an den Tische gesetzt hatte. Die „Arche“ ist ein Verein, der sich in eigenen Einrichtungen um Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen kümmert. „Wir laden Sie ein, weil es wichtig ist für Frankfurt etwas zu tun“, erklärt Floria von Hessen schließlich ihren Gästen. Mit der „Arche“ habe sie genau das richtige Projekt gefunden, „von Frankfurtern für Frankfurt“.

In diesem Sinne trafen sich in der Nobelherberge großzüge Bürger, um gut zu speisen und Gutes zu tun. An diesem Abend, den der Schauspieler Christoph Pütthoff auflockert und durch den Moderatorin Christina Ringer führt, geht es nicht nur ums Spenden, sondern vor allem darum, neue Freunde für die „Arche“ zu gewinnen. Aber, das sagte die hinreißende Prinzessin ebenfalls, über weitere Spenden würde sie sich freuen. „Schließlich kostet eine Festangestellte bei der Arche gut 50 000 Euro pro Jahr“, hob sie hervor. Ob sie mit ihrer Bitte auf offene Ohren und noch offenere Portemonnaies stieß, zeigt sich erst in den kommenden Tagen.

Doch das eingesammelte Geld könnte auch dem jüngsten Projekt des Vereins zugute kommen. Geplant ist eine Einrichtung speziell für Jugendliche, die noch in diesem Jahr in Griesheim eröffnet werden soll.

Warum sich die Frau von Donatus von Hessen , der – natürlich – auch zu den Gästen gehörte, für die „Arche“ ins Zeug legt? „Weil ich gesehen habe, dass das alles etwas bringt.“ Die Prinzessin ist eine Frau der klaren Worte. Seit etwa fünf Jahren engagiert sie sich für diese Institution, die Daniel Schröder leitet. „Damals hat mich Graf von Zech auf die Arche aufmerksam gemacht“, erinnert sich Floria von Hessen. Louis Graf von Zech war vor etwas mehr als einem halben Jahrzehnt Mitbegründer des Frankfurter Ablegers der „Arche“, die aus Berlin kommt, wo auch die Zentrale ist. „Die Idee dahinter ist einfach einmalig“, findet von Zech, der heute Vorsitzender des Freundeskreises der Arche ist. „Sie geben den Kindern die Art von Zuwendung, die ihnen hilft, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln. Daraus ergibt sich für die Mädchen und Jungen eine Perspektive und das schützt sie vor späteren Gefahren.“

(es)

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