Geeint für Europa: Teilnehmer der Kundgebung auf dem Goethe- und Rathenauplatz.
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Geeint für Europa: Teilnehmer der Kundgebung auf dem Goethe- und Rathenauplatz.

"Pulse of Europe"

Gemeinsam für Europa stark machen

Welc

Welch ein Anblick: Hand in Hand stehen etwa 500 Frankfurter und bilden eine Menschenkette rund um Rathenau- und Goethe-Platz. Viele haben Europa-Fahnen und -Fähnchen dabei, und blau sind auch die Luftballons und Armbändchen, die das Motto der Veranstaltung tragen: „Pulse of Europe“ – der Puls Europas. Das Publikum entstammte der bürgerlichen Mitte, viele Familien mit Kindern waren zugegen.

„Wir wollen zeigen, dass wir Demokraten mehr sind als die, die lauthals schreien, sie seien das Volk“, erklärte Daniel Röder via Mikrofon. Der Rechtsanwalt ist Sprecher eines 15-köpfigen, überparteilichen Organisationskomitees, das sich zur Aufgabe gemacht hat, „einen Beitrag zu leisten für ein vereintes, demokratisches Europa, in dem die Achtung der Menschwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind“. Besonders im Blick haben die Organisatoren die anstehenden „Schicksalswahlen in Frankreich und den Niederlanden“, wo Rechtspopulisten mit ihren Europa-feindlichen Parolen starken Zulauf haben. „Es ist keine Zeit für Denkzettelwahlen. Das sieht man am Brexit und an der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten“, warnte Daniel Röder.

Nachdem es bereits im vergangenen November ein erstes Treffen im Europaviertel gab mit mehr als 100 Teilnehmern, erlebte Frankfurt am Sonntag den Startschuss einer ganzen Reihe von Kundgebungen. Bis einschließlich 12. März sind für jeden Sonntag Kundgebungen angemeldet, jeweils ab 14 Uhr. (pvf)

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