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Corona-Test fehlt bei Ankunft am Flughafen Frankfurt: Paar zieht wegen Strafzahlung vor Gericht

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Von: Sebastian Richter

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Weil ein Paar bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub keinen negativen Corona-Test vorweisen konnte, bekamen sie am Flughafen Frankfurt eine Strafe verpasst.
Weil ein Paar bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub keinen negativen Corona-Test vorweisen konnte, bekamen sie am Flughafen Frankfurt eine Strafe verpasst. © Ralph Peters/imago

Ein Urlaub endet für ein Paar mit viel Stress am Flughafen Frankfurt. Während ihrer Reise ändert sich der Corona-Status ihres Reiseziels – und damit die Regeln bei der Rückkehr.

Frankfurt – Die Corona-Regeln* können unübersichtlich sein. Im Laufe der Pandemie änderten sich die Auflagen und Maßnahmen teils im Wochentakt. Insbesondere Reiserückkehrer mussten sich immer wieder umstellen. Ein Paar aus Dresden könnte dieser Umstand nun teuer zu stehen kommen.

300 Euro Strafe sollen die Eheleute bezahlen, weil sie im März 2021 ohne negativen Test aus dem zweiwöchigen Sansibar-Urlaub nach Deutschland zurückgereist waren, wo sie am Flughafen Frankfurt* ankamen. Das Paar zieht wegen der geforderten Strafzahlung jetzt vor Gericht, wie das Nachrichtenportal Tag24 berichtet.

Corona-Regeln für Reiserückkehrer am Flughafen Frankfurt: Paar aus Dresden soll Strafe zahlen

Per Reisebüro hatten die Dresdner den Trip nach Ostafrika gebucht. Die Inselgruppe Sansibar, die zu Tansania gehört, habe bei ihrem Abflug noch als „normales“ Risikogebiet gegolten. „Das bedeutete, dass wir bei der Rückreise in Quarantäne hätten gehen müssen“, zitiert Tag24 Ehefrau Simone F.

Doch während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes stufte Deutschland Sansibar als Hochrisikogebiet ein. Also änderten sich auch die Corona-Bestimmungen: Jetzt brauchte man bei der Einreise am Flughafen Frankfurt* einen negativen Corona-Test. Den konnte das Paar bei der Kontrolle aber nicht vorlegen. Die Folge: Jeweils 150 Euro Ordnungsgeld sollen die beiden bezahlen.

Nach Überraschung am Flughafen Frankfurt: Paar geht wegen Strafzahlung vor Gericht

Simone und Frank F. wollen von der Änderung nichts gewusst haben. „Wegen der Kosten nutze ich im Urlaub das Handy nicht fürs Internet. Daher hatte ich keine Infos“, soll Simone F. vor Gericht erklärt haben. Ebenso habe sie der Reiseveranstalter nicht über die Änderung der Corona-Regeln informiert. Also reisten sie ungetestet zurück.

Das Paar wehrt sich vor dem Amtsgericht in Dresden gegen die Strafe. Wie Tag24 berichtet, will der Richter noch einen Polizisten vom Flughafen Frankfurt und einen Mitarbeiter des Reisebüros anhören, bevor er sein Urteil fällt. (spr)

Vor kurzem sorgte ein 20-Jähriger am Flughafen Frankfurt für Wirbel. Der Mann entschied sich nach einem Ausflug auf dem Vorfeld des Flugplatzes zu einem Spaziergang auf der A3. Die Polizei griff hart durch. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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