Geschwisterkind wird im Neubau geboren

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„Drei links“ und „Vier rechts“, so heißen die beiden Stationen, die Elke Simmons leitet. Die Namen sprechen Bände: Auf zwei verschiedenen Etagen liegen in Höchst die Neugeborenen-Stationen, das Pflegepersonal

„Drei links“ und „Vier rechts“, so heißen die beiden Stationen, die Elke Simmons leitet. Die Namen sprechen Bände: Auf zwei verschiedenen Etagen liegen in Höchst die Neugeborenen-Stationen, das Pflegepersonal muss häufig hoch und runter, Elke Simmons sowieso. „Was uns an Ambiente fehlt, kompensieren wir mit Freundlichkeit“, erklärt sie, warum die Schwangeren trotzdem unbedingt in Höchst ihre Kinder zur Welt bringen wollen. 1072 Babys bereits in diesem Jahr.

Im Neubau liegt künftig nebeneinander, was zusammengehört: Kinderklinik, Wochenbett-Station, Kreißsaal. „Das ist gut durchdacht“, lobt die Kinderkrankenschwester, die 1981 ans Höchster Klinikum kam. Sie ersehnt das neue Haus. „Auf meinem Weg zur Arbeit laufe ich jeden Tag an der Baustelle vorbei. Ich begrüße die Bagger“, sagt die 55-Jährige. Und mit den Müttern, die sie mit ihren Babys ein paar Tage nach der Geburt aus der Klinik entlässt, verabredet sie sich gern für „in zwei, drei Jahren im Neubau“.

(ing)

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