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Am Platz des Zeugentisches steht in einem Verhandlungssaal im Landgericht ein Mikrofon.

Geständnisse in Prozess um Anlagebetrug in Millionenhöhe

Mit Geständnissen zweier Angeklagter hat in Frankfurt ein Prozess um einen Millionenbetrug mit Kapitalanlagen begonnen. Die beiden jeweils 30 Jahre alten Angeklagten räumten am Mittwoch vor dem Landgericht

Mit Geständnissen zweier Angeklagter hat in Frankfurt ein Prozess um einen Millionenbetrug mit Kapitalanlagen begonnen. Die beiden jeweils 30 Jahre alten Angeklagten räumten am Mittwoch vor dem Landgericht ein, in der ersten Jahreshälfte 2017 insgesamt 677 Anleger mit Renditeversprechungen von monatlich bis zu 55 Prozent um rund 3,4 Millionen Euro geschädigt zu haben.

Vor Gericht räumte einer der insgesamt drei Angeklagten ein, die Einlagen in vollem Bewusstsein darüber kassiert zu haben, dass es derart hohe Renditen nicht geben könne. Der Mitangeklagte gab zu, über Internet-Kontakte Anleger geworben zu haben. Nur ein 48 Jahre alter weiterer Angeklagter will die Anlagen in gutem Glauben an die hohen Renditen weiterempfohlen haben. Er habe selbst Geld angelegt und auch eine Renditezahlung erhalten. Auf den Gedanken, dass dies nur ein Teil der Betrügereien gewesen sein könnte, sei er nicht gekommen.

Der Vorsitzende Richter der Wirtschaftsstrafkammer ließ erkennen, dass Haftstrafen bis zu drei Jahren und drei Monaten möglich sein. Bereits Ende Oktober könnte der Prozess abgeschlossen werden.

(dpa)

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