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Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Matthias Maas.

Gewerkschaft: Engpässe bei Flugsicherung werden schlimmer

Nach dem europäischen Luftverkehrschaos im Sommer sehen die deutschen Fluglotsen keine Anzeichen für eine Verbesserung im kommenden Jahr.

Nach dem europäischen Luftverkehrschaos im Sommer sehen die deutschen Fluglotsen keine Anzeichen für eine Verbesserung im kommenden Jahr. „In diesem Jahr hatten wir Wind, 2019 werden wir starken Wind haben und dann kommt der Sturm”, sagte der Chef der Gewerkschaft der Flugsicherung, Matthias Maas, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Luftfahrtgipfel am 5. Oktober in Hamburg.

Ein wichtiger Grund für die zahlreichen Verspätungen und Flugausfälle sei die seit langem bekannte Personalnot bei den europäischen Flugsicherungen, für die es keine schnelle Lösung gebe. „Die Airlines und die Flughäfen können schnelle Verbesserungen für das kommende Jahr erreichen, aber die Ausbildung neuer Lotsen dauert vier bis fünf Jahre”, sagte der Gewerkschafter. Europaweit sei der Markt für fertig ausgebildete Lotsen leergefegt.

(dpa)

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