Frankfurter Wahrzeichen

Goetheturm-Brand: Kein Hinweis auf Benzin oder Brandbeschleuniger

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Die kriminaltechnischen Untersuchungen zum Brand des Goetheturms sind abgeschlossen. Dabei wurden keine Hinweise auf Benzin oder andere Brandbeschleuniger entdeckt, sagte eine Polizeisprecherin unserer Zeitung. „Wir haben nichts gefunden, womit der Turm angezündet wurde.“ Nach wie vor gehen die Ermittler jedoch von möglicher Brandstiftung aus.

Der 1931 errichtete hölzerne Aussichtsturm im Frankfurter Stadtwald fiel am 12. Oktober den Flammen zum Opfer. Er soll am selben Ort wieder aufgebaut werden – in welcher Form, ist allerdings noch offen. Um ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten, haben Umwelt- und Baudezernat eine Online-Umfrage gestartet.

Auf der Internetseite der Stadt konnten Bürger darüber abstimmen, ob sie eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion aus Holz bevorzugen oder für eine neue Bauweise offen sind. Diese könnte sich aus einem Architektenwettbewerb ergeben. Das Ergebnis dieser Umfrage wollen die beiden zuständigen Stadträte, Baudezernent Jan Schneider (CDU) und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne), am Freitagvormittag bei einer Pressekonferenz vor Ort vorstellen.

Die anderthalb Wochen nach dem Goetheturm abgebrannte Waldorf-Kindertagesstätte im Stadtteil Dornbusch wird derzeit noch kriminaltechnisch untersucht. Ob dort Brandbeschleuniger verwendet wurde, könne daher noch nicht gesagt werden, so die Polizeisprecherin. „Wir schließen einen Zusammenhang beider Taten aber nach wie vor nicht aus.“ 

 

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