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Der lachende Aylan, der von Teddys umgeben ist.

Im Osthafen

Graffito zeigt den Flüchtlingsjungen Aylan jetzt lachend mit Teddys

Wiederholt ist das Wandbild eines toten Flüchtlingsjungen im Osthafen beschädigt worden. Jetzt haben die beiden Künstler Oguz Sen und Justus Becker mit einem komplett neuen Motiv reagiert: Es zeigt

Wiederholt ist das Wandbild eines toten Flüchtlingsjungen im Osthafen beschädigt worden. Jetzt haben die beiden Künstler Oguz Sen und Justus Becker mit einem komplett neuen Motiv reagiert: Es zeigt einen quicklebendigen, lachenden Aylan, der von Teddys umgeben ist. Das andere Motiv wurde oft beschmiert, einmal auch mit einer rechtsradikalen Parole. „Aber wer das Bild eines lächelnden Kindes zerstört, der hat gar nichts verstanden“, sagte Sen.

Das 120 Quadratmeter große Wandgemälde mit dem toten Aylan Kurdi war zuletzt im Juni zu einem großen Teil mit silberner Farbe übertüncht und der Parole „Grenzen retten Leben!“ überschrieben worden. Klein daneben standen die Worte „Fuck Antifa“.

Oguz Sen und Justus Becker hatten Anfang März dieses Jahres das Bild des auf der Flucht ertrunkenen, zweijährigen syrischen Jungen auf die Mauer an der Ostenhafenmole gesprüht. Fotos des syrischen Jungen, dessen Leiche an den Strand von Bodrum in der Türkei angespült wurde, waren im September vergangenen Jahres um die Welt gegangen.

Die Künstler hatten mit dem Graffito für legale Fluchtwege nach Europa werben wollen. Die Hafenmauer wurde von der Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellt. Bereits kurz nach Fertigstellung war das Wandbild mit weißen Farbspritzern beschädigt worden. Wer die Zerstörungen zu verantworten hat, ist noch unklar. Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Das neue Gemälde hat, wie der Hessische Rundfunk berichtete, ein Foto zur Vorlage, das Aylans Familie den Künstlern überließ. Wie Sen am Sonntagabend im HR darlegte, ist der Junge darauf nur mit einem Teddybären zu sehen. „Wir haben ihn mit mehreren Teddybären gemalt, sie sollen ihn beschützen.“

Foto: Bernd Kammerer / Text: epd

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