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Was Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef von der Eintracht hält

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Oberbürgermeister Mike Josef und FSV Präsident Michael Görner in der Stadtloge. FOTO: PWK
Oberbürgermeister Mike Josef und FSV Präsident Michael Görner in der Stadtloge. © Bernd Kammerer

Frankfurts OB Mike Josef verfolgte das Spiel von Eintracht Frankfurt in der Conference League gegen den FC Aberdeen mit FSV-Präsidenten MIchael Görner.

Frankfurt - Auf das Ergebnis tippen durfte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) dann nicht mehr. Dafür ist der Römer-Chef zu spät in den Deutsche Bank Park gekommen. Streng wurde da auch für den Frankfurter Oberbürgermeister keine Ausnahme gemacht. „Ich war gerade noch im Kunst- und Sportausschuss“, erklärte Josef in der Gert-Trinklein-Loge der Stadt seine Verspätung. „Da ging’s um die Städtischen Bühne“, so das Stadtoberhaupt. Trotzdem konnte er aber gestern Abend in der Weltmeisterschaftsarena mit mehr als 55 000 anderen Zuschauern eine „echte Premiere“ erleben.

Eintracht Frankfurt gewann bei ihrem ersten Auftritt in der Conference League knapp mit 2:1 gegen die Mannschaft des FC Aberdeen aus Schottland. Und das nicht nur vor den Augen des Oberbürgermeisters, sondern auch unter dem Blick von Rudi Völler. Der war der Einzige, der die spannende Partie in der Vorstandsloge der Adlerträger verfolgte.

Eintracht Frankfurt gewinnt 2:1 gegen Aberdeen

Doch zurück in die Stadtloge. „Ich traue der Eintracht sehr viel zu“, sagte Mike Josef. „Vor allem international“. Das habe die Mannschaft in der Vergangenheit oft genug gezeigt. Der OB kann das vielleicht beurteilen, immerhin hatte er einst selbst das Zeug zum Profifußballer. Eingeladen hatte Mike Josef neben anderen auch Michael Görner, den Präsident des FSV Frankfurt. „Wir haben uns in meiner Zeit als Sportdezernent kennengelernt“, berichtete Josef und sagte, er hoffe, bald wieder Profifußball am Bornheimer Hang sehen zu können. „Das ist unrealistisch“, so Präsident Görner, da sei ein Aufstieg nicht drin. Zu stark sei die Konkurrenz in dieser Spielklasse, in der Regionalliga Südwest.

Obwohl er kein wirklicher Fan der Adlerträger sei - „mein Blut ist schwarzblau“, versicherte Görner - traut auch er der Eintracht einiges zu. Sogar in der Bundesliga. „Diese Mannschaft kommt sicher auf einen einstelligen Tabellenplatz und qualifiziert sich für Europa.“ Sein eigenes Team, den FSV Frankfurt, sieht er übrigens unter den besten fünf Mannschaften der Regionalliga.

Eintracht Frankfurt: „Die Mannschaft muss sich noch finden“

Einig über die Möglichkeiten der Eintracht sind sich Josef und Görner mit Jürgen Molnar, jetzt Kapitalmarktexperte für das Unternehmen Robomarket. Er war einst Profi bei Kaiserslautern und bei Rotweiß Frankfurt unter Vertrag. „Die Mannschaft muss sich noch finden. Aber wenn sie das geschafft hat, dann gewinnt sie die Gruppe und landet in der Bundesliga irgendwo auf Platz sechs bis acht.“ (Enrico Sauda)

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