Frankfurt

Hausboot versinkt bei Kaiserleibrücke im Main

Kurz hinter der Kaiserleibrücke ist am Freitagmittag ein Hausboot im Main auf Grund gelaufen und gesunken. Wegen des Hochwassers dürfte die Bergung länger dauern.

Ein Hausboot des Wassersportclubs Kaiserlei ist am Freitagmittag auf der Fahrt vom Liegeplatz an der Kaiserleibrücke zum Hafenbecken in Offenbach auf Grund gelaufen und gesunken.

Ein Hausboot vom WSCK in Frankfurt ist auf der Fahrt vom Liegeplatz in einen Hochwasserschutzhafen auf Grund gelaufen und gesunken. Es wurde niemand verletzt. Eine Bergung bzw. Sicherung wird vorbereitet. ^tk

— Feuerwehr Frankfurt (@feuerwehrffm)

"Der Schiffsführer hat gegen 13 Uhr einen dumpfen Knall gehört, dann ist das Boot binnen Minuten vollgelaufen", sagt Feuerwehrsprecher Thomas Koch. "Dem Mann blieb nichts anderes mehr übrig, als an Land zu schwimmen." Der Schiffsführer erreichte das Ufer ohne größere Schwierigkeiten. Vom Schreck abgesehen, geht es ihm gut.

Das Boot trieb einige Meter weiter und lief schließlich etwa hundert Meter östlich der Kaiserlei-Brücke auf Grund.

Zurzeit kann das Boot nicht geborgen werden. "Die Strömung ist sehr stark, außerdem kommt das Hochwasser", erklärt der Feuerwehrsprecher. "An eine Bergung mit Kränen und Spezialschiffen ist deshalb im Moment nicht zu denken." Stattdessen wollen die Rettungskräfte das aufgelaufene Boot zunächst festbinden. Wie lange es so im Main liegen wird, ist unklar.

Wie hoch der Schaden ist, lässt sich gegenwärtig noch nicht beziffern. Auch die Unfallursache ist unklar. Durch das Hochwasser treiben zahlreiche größere Objekte im Main, darunter ganze Baumstämme.

cb

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