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Freier Eintritt

Heranwachsende dürfen kostenlos in Frankfurter Schwimmbäder

In Frankfurt dürfen ab dem heutigen Freitag Heranwachsende unter 15 Jahren kostenlos ins Frei- oder Hallenbad.

Dies hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend beschlossen. Auf die Initiative hatten sich CDU, SPD und Grüne im Dezember vergangenen Jahres geeinigt. Die Dreier-Koalition regiert Hessens größte Stadt. Mit dem Angebot sollen wieder mehr Kinder und Jugendliche zum Schwimmen gebracht werden. Die Opposition im Rathaus (Römer) hatte den Schritt mit Blick auf das städtische Millionendefizit im Haushalt kritisiert.

"Mit der Entscheidung stellen wir unsere Kinder in den Mittelpunkt, sorgen dafür, dass Kinder nicht ihr Taschengeld zählen müssen, um Schwimmen gehen zu können", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. Frankfurt sei "für alle da". "Die Stadt gehört den Menschen, insbesondere den Kindern", meinte der SPD-Politiker.

Frankfurts Stadtregierung will künftig auch noch eine Familienkarte schaffen. Sie soll für Haushalte mit einem Einkommen unter 4500 Euro netto Kindern und Jugendlichen freien Zugang zum Zoo und auch allen nicht-städtischen Museen garantieren. Details dieser Initiative müssen jedoch noch in der Verwaltung abgestimmt werden. Bereits nach ihrem Antritt im Mai 2016 hatte die Römer-Koalition die städtischen Museen für Heranwachsende kostenlos gemacht.

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