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Simon Pilarski steht nach der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit seiner Trophäe.

HessenFilm fördert 22 Projekte mit rund 3 Millionen Euro

Ob Drehbuch, Produktion oder Verleih: Für insgesamt 22 Film- und Serienprojekte gibt es rund drei Millionen Euro aus der hessischen Filmförderung.

Ob Drehbuch, Produktion oder Verleih: Für insgesamt 22 Film- und Serienprojekte gibt es rund drei Millionen Euro aus der hessischen Filmförderung. Das teilte ein Sprecher von HessenFilm am Mittwoch in Frankfurt mit. Alle geförderten Projekte hätten hinsichtlich ihrer künstlerischen Qualität überzeugt, sagte HessenFilm-Geschäftsführer Hans Joachim Mendig. „Von Kinospielfilmen, ambitionierten Nachwuchsprojekten bis zu Serienformaten bildet die Jury-Entscheidung die breite Klaviatur der hessischen Filmbranche ab. Wir sind bereits sehr gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns insbesondere, dass wir unseren Nachwuchs mit dieser Entscheidung nachdrücklich fördern.”

So gibt es 500 000 Euro Fördermittel für die zweite Staffel der Serie „Bad Banks”. Die Serie um Investmentbanker zeigt nach Angaben von HessenFilm das Potenzial des Drehorts Hessen. „Mit der Fortsetzung von Bad Banks wird auch insbesondere die Stadt Frankfurt wieder eine Hauptrolle in einer der meistdiskutiertesten Serien-Produktionen übernehmen”, sagte Mendig. Bad Banks erhält am Freitag den Sonderpreis des diesjährigen Hessischen Filmpreises, Schauspielerin Paula Beer ist zudem in der Kategorie „Beste Schauspielerin” nominiert.

Der aus Wiesbaden stammende Simon Pilarski erhält 315 000 Euro für die Produktion des Films „Trümmer der Erinnerung”, ein historisches Liebesdrama mit Thriller-Elementen. Mit 20 000 Euro wird das Drehbuch „My German Onkel” des Autors Georg Weber unterstützt. Dabei geht es um einen 17-jährigen unbegleiteten Flüchtling aus Sierra Leone, der auf einen 74-Jährigen Witwer trifft und behauptet, dieser wäre sein „deutscher Onkel”.

(dpa)

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