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Am 16. November moderiert Hülya Deyneli zum ersten Mal die Hessenschau. Die HR-Sendung fand sie schon als junges Mädchen toll.

Eine halbe Million Zuschauer

Die Neue in der Hessenschau verrät: „Ich bin aufgeregt“

  • vonEnrico Sauda
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Schon als Kind fand Hülya Deyneli TV-Nachrichten spannend. Nun moderiert sie die Lieblingssendung der Hessen im HR-Fernsehen.

Frankfurt – Ab Samstag (07.11.2020) kommt die Hessenschau im Hessischen Rundfunk im neuen Design daher. Neu ist auch Hülya Deyneli. Die 42-Jährige verstärkt das Moderationsteam, zu dem Kristin Gesang , Andreas Hieke und Daniel Johé gehören. Seit Oktober des vergangenen Jahres arbeitet sie für den HR. "Ich freue mich sehr, dass ich die Hauptausgabe der Hessenschau moderieren darf", so Hülya Deyneli. "Weil ich selbst aus Hessen komme, kenne ich die Hessenschau natürlich aus meiner Kindheit und Jugend. Jetzt selbst durch die Sendung zu führen, ist toll."

Mit ihrem Vater habe sie als Kind schon immer gern die Nachrichtensendungen verfolgt, sagt Hülya Deyneli, die seit sechs Jahren im Frankfurter Ostend wohnt. Auf die Welt gekommen ist sie in Dillenburg, aufgewachsen ist die Frau mit türkischen Wurzeln im Kreis Marburg-Biedenkopf. Nach dem Studium der Film- und Medienwissenschaften sowie der Amerikanistik in Marburg und Mainz war sie zunächst mehrere Jahre als Reporterin für verschiedene Fernsehsender im Einsatz, unter anderem Rhein-Main-TV und RTL Hessen, wo sie auch moderierte.

Hessenschau im HR-Fernsehen: Hülya Deyneli war schon immer neugierig

"Schon als Kind wollte ich Journalistin werden." Die kleine Hülya brachte auch noch andere Eigenschaften mit, die für einen Journalisten unerlässlich sind: "Ich habe immer viel gefragt, wollte immer alles wissen. Das ist eine Art Grundneugier. Aber ich kann auch sehr gut zuhören."

Geschrieben habe sie schon immer gern. "Ich habe immer gern Geschichten erzählt - und ich wollte immer schon zum Fernsehen oder zum Radio." Ihren ersten "Job" als Journalistin habe sie dann mit Ende 20 gehabt, sagt Hülya Deyneli, die auch in den USA ein Auslandssemester absolvierte.

HR-Morderatorin war früher bei Rhein-Main-TV

Ihr erster Termin, damals für Rhein-Main-TV, verlief alles andere als optimal. "Ich hatte die Kamera und musste auch das Interview führen. Da habe ich vergessen, auf die Aufnahmetaste zu drücken." Dreieinhalb Jahr blieb sie bei diesem Sender. Später bewarb sie sich initiativ bei RTL und wurde gleich genommen. Und nach acht Jahren wechselte sie zum HR. "Ich wurde angeschrieben und zu einem Casting eingeladen für die Nachrichtenposition in der Hessenschau."

Nun ist sie als Freie Mitarbeiterin seit gut einem Jahr dort. "Und jetzt ist es noch mal eine Weiterentwicklung, weil ich für die gesamte Sendung zuständig bin. Für mich ist die Hessenschau eine Marke und das Nachrichtenmagazin, das man sich abends anschaut." Sie sehe ihre neue Aufgabe als Herausforderung. "Weil ich vor einer halben Million Menschen stehe, die zuschauen. Ich stehe da mehr im Fokus als zuvor. Ich bin aufgeregt. Und das ist auch gut so."

Die neue Hessenschau-Moderatorin will keine Fehler machen

Schließlich wolle sie keine Fehler machen. „Ich will einfach nur eine gute Sendung machen, gute Nachrichten abliefern, mit einer gewissen Wärme“, so Hülya Deyneli, die am liebsten von einer Sache berichten würde: „Dass wir den Kampf gegen das Coronavirus gewonnen haben.“ Doch sie moderiert nicht nur, sondern sie arbeitet auch als Reporterin für die Hessenschau. „Bei den Leuten vor Ort zu sein ist mir wichtig“, sagt Hülya Deyneli. Zum ersten Mal wird sie am Montag, 16. November, zu sehen sein. „Zu Hause“, antwortet sie auf die Frage, wo sie heute die erste neue Hessenschau schauen wird. (Enrico Sauda)

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