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Thomas Nöth ist aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt, denn er hat für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung gespendet. Für den guten Zweck - und ein bisschen auch für sich selbst. Denn dadurch erhielt er ein ungewöhnliches Geschenk der Stiftung: ein Reststück just jenen Holzes, aus welchem der neue Goetheturm entstanden ist. Es ist Edel-Kastanie.

Geschenk für unsere Leser

Hier gibt's ein Stück vom Goetheturm-Glück

  • vonUte Vetter
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55 Leser machten mit bei einer Spendenaktion unserer Leberecht-Stiftung - 27 von ihnen erhielten dank Losglück ein besonderes Frankfurter Souvenir.

Frankfurt -Es gibt keine Zufälle im Leben, heißt es immer. Oder: Es kommt zusammen, was zusammengehört. Und darum gehört FNP-Leser Thomas Nöth (58) aus Sachsenhausen quasi wie vorbestimmt, ja schicksalhaft zu jenen Glücklichen, die ein ganz besonderes Souvenir vom Original-Holz des wiederaufgebauten Goetheturms von uns geschenkt bekommen haben. Denn er hat sich wie 54 weitere Leserinnen und Leser mittels einer Spende an die gemeinnützige Leberecht-Stiftung dieser Zeitung an der Geschenk-Aktion beteiligt. Insgesamt kamen knapp 4000 Euro für den guten Zweck zusammen. Herzlichen Dank dafür!

Drei Tage vor dem Brand war er zuletzt oben gewesen

Insgesamt 27 Stücke Holz in verschiedenen Größen konnte die Stiftung per Losglück verschenken. Gespendet, geschliffen und mit Plaketten versehen hat sie die Holzbaufirma Amann aus dem Südschwarzwald, die den Lieblingsturm vieler Frankfurter Bürger (und auch jener aus der Region) in diesem Sommer wiederaufgebaut hat. Alle per Los Gezogenen hat Daniela Schwarzkopf vom Stiftungs-Beirat angeschrieben. Manche erhielten ihr gutes Stück bereits per Post zugestellt, andere holten sich das Geschenk in den Geschäftsstellen in Frankfurt, Limburg oder Bad Homburg ab, oder bekamen es überreicht.

Das Glück traf Thomas Nöth doppelt, denn er wurde auserkoren, sein Souvenir direkt beim Fototermin am Goetheturm abzuholen. "Gottseidank kam ich diesmal mit dem Auto und nicht wie sonst zu Fuß", sagte der ehemalige Bereichsleiter einer großen Versicherung gestern lachend, denn sein Geschenk misst stattliche 70 Zentimeter.

Er hat eine besondere Bindung zum Turm - und zu dieser Zeitung: "Aufgewachsen bin ich im Nordend nahe des Merianplatzes, zog 2014 nach Sachsenhausen. Die FNP abonnierten meine Frau und ich, weil wir die ausführliche Lokalberichterstattung schätzen. Wir haben uns alle Zeitungen angeschaut, aber diese fanden wir deswegen am besten. Schon mein Vater, letztes Jahr mit 97 Jahren verstorben, war langjähriger Abonnent", erzählt er. Dieser habe schon der Leberecht-Stiftung öfter gespendet. "Und ich tue das auch ab und zu - nicht nur jetzt".

Auch für den Wiederaufbau des Goetheturms hat Thomas Nöth gespendet. Und erzählt dann, dass er mit seiner Frau 2017 auf dem Turm war, bevor ihn drei Wochen später ein Brandstifter zerstörte. "Als ich davon las, waren wir gerade in Ägypten im Urlaub. Wir waren fassungslos."

Er und seine Frau werden das Souvenir in der Wohnung aufstellen. Ins Ferienhaus im Südschwarzwald nahe des Schluchsees soll es jedenfalls nicht. Obwohl der Holzbauer, der dort die Terrasse renovierte, zur Familie der Amanns gehört. Ja, genau - jene, welche den Goetheturm nachgebaut und im Sachsenhäuser Stadtwald aufgestellt hat. Zufall? Nein! Schicksal. Es kommt einfach zusammen, was zusammengehört...

Die glücklichen Gewinner:

Lidwina Willert (Hadamar); Wolfgang + Narda Ostheimer (Friedrichsdorf); Georg-Wilhelm und Karin Westphal (Bad Homburg); Jürgen Wiehl (Frankfurt); Gerhard Knabe (Dreieich), Wilfried Steffens (Königstein); Timo Dreissigacker (Egelsbach); Michael + Monika Schaus (Frankfurt); Lars + Gudrun Hansen (Friedberg); Marion und Holger Heil (Steinbach); Wolfgang Lis (Frankfurt); Werner Motz (Frankfurt); Kim Ki-Jeong (Frankfurt); Rosemarie Ries (Oberursel); Herbert und Elke Haass (Bad Homburg); Manfred und Ellen Rohloff (Frankfurt); Claus-Peter Panek (Steinbach); Rita Schaffrina (Frankfurt); Maria Anna Peter (Friedrichsdorf); Thomas Nöth (Frankfurt); Susanne Barthel (Bad Vilbel); Hans-Joachim Gretscher (Frankfurt); Inge Zeissler (Kelsterbach); Manfred Schratz (Maintal); Heinz und Gudrun Schneider (Frankfurt); Peter Wolff (Mörfelden-Walldorf). Eine Dame wollte nicht genannt werden.

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