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Gunther Träger mit der Flagge der Republik Zypern.

Gunther Träger

Honorarkonsul mit Leib und Seele

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Er ist Honorarkonsul mit Leib und Seele: Seit zehn Jahren kümmert sich Gunther Träger um die Belange der Republik Zypern.

Er ist Honorarkonsul mit Leib und Seele: Seit zehn Jahren kümmert sich Gunther Träger um die Belange der Republik Zypern. „Ich habe mit unserer Firma bereits einige Jahre bevor ich Konsul wurde für die zypriotische Tourismusagentur gearbeitet, und als mein Vorgänger in den Ruhestand ging, wurde ich gefragt“, erinnert sich Träger. Er sagte zu und bereute es nicht. „Es macht Spaß und birgt viele Vorteile. Man hat mit Leuten zu tun, die man sonst nie kennenlernen würde.“ In der Dekade als Honorarkonsul – seit gut einem Jahr ist Träger auch Generalhonorarkonsul – erlebte er so ziemlich alles. Dabei reicht die Spannweite vom Gefangenen bis zum Tennisstar. „Außerdem haben wir ein oder zwei Geburten pro Woche, den Babys stelle ich den ersten Ausweis aus“, erzählt er und berichtet auch vom Mann, der ins Gefängnis kam, weil die Beamten dachten, dass sein Pass gefälscht sei. „Da kommt der Anruf der Polizei um 21 Uhr, und ich habe ihn um 7 am nächsten Tag freibekommen – das ist ein tolles Gefühl“, so Träger, der die Zusammenarbeit mit den Institutionen lobt. Dann berichtet er vom zypriotischen Tennisstar Marco Baghdatis , der einmal Platz acht der Weltrangliste belegte. Er wollte von Paris über Frankfurt nach Peking, um dort bei einem Turnier zu spielen. „In Frankfurt ließen sie ihn nicht weiterfliegen ohne Visum.“ Ein Anruf beim chinesischen Generalkonsul – und das Visum war da. „Und der Hammer: Er hat gewonnen.“

(es)

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