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Frederik Rönnow kostete die Eintracht rund drei Millionen Euro. Der dänische Nationalspieler ist mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet. F: Schüler

Eintracht Frankfurt

Adi Hütter stärkt Frederik Rönnow demonstrativ den Rücken

Nach dem offiziellen Training überraschte gestern Linksverteidiger Jetro Willems sogar seinen Trainer. Der Niederländer bat Coach Adi Hütter kurzerhand darum, noch ein wenig Kondition bolzen zu dürfen.

Nach dem offiziellen Training überraschte gestern Linksverteidiger Jetro Willems sogar seinen Trainer. Der Niederländer bat Coach Adi Hütter kurzerhand darum, noch ein wenig Kondition bolzen zu dürfen. Ganz schön ungewöhnlich. Also nahm sich der Fußballlehrer dem 24-Jährigen höchstpersönlich an und scheuchte ihn im strammen Tempo übers Feld. „Er fühlt sich physisch noch nicht so weit“, erläuterte Hütter die Zusatzschicht. „Deshalb kam er auf mich zu. Ich bin der Bitte natürlich nachgekommen.“ Er schätze Willems „als Fußballer unheimlich“, führte Hütter aus, aber auf dem körperlichen Sektor habe er Nachholbedarf.

Den hat auch Nicolai Müller, doch der Rechtsaußen steht nach seiner Oberschenkelverletzung erst seit einigen Tagen wieder im Mannschaftstraining. Sehr zur Freude des Cheftrainers, der große Stücke auf den Ex-Hamburger hält. „Er macht einen guten Eindruck“, bekundete der 48-Jährige. „Er hat etwas Besonderes, er hat den Tiefgang – und das Näschen fürs Tor.“ Das ist nicht unwichtig. Mit seiner Offensivabteilung ist Hütter ganz zufrieden. „Mir ist wichtig, dass wir Spieler haben, die Schnelligkeit haben.“ Mit Ante Rebic, Mijat Gacinovic, Danny Blum und sei das erfüllt. Und: „Wir haben Spieler, die variabel sind.“

Im DFB-Pokal am Samstag in Ulm (15.30 Uhr) wird zudem das Tor hüten. Nach der unglücklichen Premiere stärkte der Trainer seiner Nummer eins demonstrativ den Rücken. In seiner Beurteilung solle man nach nur einer Partie „vorsichtig“ sein, findet der Coach. Rönnow habe lange nicht trainieren können und sei dann in einem großen Spiel ins kalte Wasser geworfen worden. „Er ist ein Talent, man muss ihm das Vertrauen geben.“ Auf die Frage, ob der mit 26 Jahren auch nicht mehr blutjunge Däne den denkbar schlechten Einstand verarbeitete habe, antwortete Hütter pragmatisch: „Da muss er durch.“ dur

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