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Hundehasser in Frankfurt unterwegs? Erneut verdächtige Köder entdeckt

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Von: Sebastian Richter

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Im Frankfurter Stadtteil Niederursel sind verdächtige Fleischstücke aufgetaucht, die möglicherweise mit Gift versetzt wurden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Frankfurt – Erneut sind verdächtige Hundeköder in Frankfurt gefunden worden. Wie die Polizei am Donnerstag (6. Oktober) mitteilte, tauchten im Stadtteil Niederusel jüngst mehrere „Fleischbällchen“ auf, die möglicherweise mit giftigen Substanzen versetzt wurden. Jetzt stehen Untersuchungen an, die den Verdacht bestätigen sollen.

Erst vor kurzem hatten Unbekannte im benachbarten Stadtteil Frankfurt-Riedberg vergiftete Köder ausgelegt. Sieben Hunde starben laut Polizeiangaben, nachdem sie davon gefressen hatten. Die Tierschutzorganisation Peta zählte sogar zwölf gestorbene Hunde. 20 weitere wurden demnach zwar vergiftet, konnten aber gerettet werden. Über 6000 Euro wurden insgesamt als Belohnung aufgesetzt.

In Frankfurt-Niederursel sind verdächtige Köder gefunden worden.
In Frankfurt-Niederursel sind verdächtige Köder gefunden worden. © Polizei Frankfurt

Verdächtige Köder in Frankfurt gefunden: Polizei warnt Hundebesitzer

In Niederursel sind der Polizei Frankfurt bisher keine toten Hunde bekannt. Trotzdem mahnen die Beamten zu besonderer Vorsicht beim Gassigehen, insbesondere im Bereich um die U-Bahn-Station „Niederursel“, wo die Köder gefunden wurden. „Die Polizei sensibilisiert in diesem Zusammenhang erneut, auf verdächtigte Köder zu achten“, so der O-Ton. Ob und womit die etwa acht Zentimeter langen Fleischstücke vergiftet wurden, wird nun ermittelt.

Die Polizei sucht zudem nach den Tätern. Dafür bittet die Frankfurter Polizei Zeugen, die Hinweise zu den gefundenen Ködern geben können, sich zu melden. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 069/755-11400, auch jede andere Polizeistelle nimmt Hinweise entgegen. (spr)

Bereits im letzten Jahr wurden in Frankfurt giftige Köder verteilt. Damals traf es den Stadtwald.

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