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Flüchtlinge in Frankfurt

Hungerstreik im Neckermann-Gebäude

Zu einem Protest ist es am Donnerstagmittag in der Erstaufnahmestelle des Landes Hessen im ehemaligen Neckermann-Gebäude gekommen. Die Eltern kündigten einen Hungerstreik an, in den sie auch ihre Kinder einbeziehen wollten. Nach Informationen dieser Zeitung haben zuvor mehrere Familien im Gespräch mit der Leitung der Einrichtung verlangt, rasch an eine Kommune in Hessen verteilt zu werden. In den Kommunen gilt für die Kinder der Flüchtlinge Schulpflicht. Dagegen gibt es im Neckermann-Gebäude lediglich Bildungsangebote ehrenamtlicher Helfer.   Die Familien seien ungeduldig geworden, weil sie aus ihrer Sicht zu lange in der Erstaufnahme warten mussten. „Man kann das verstehen, wenn andere gehen dürfen und man selbst noch bleiben muss“, äußerte der stellvertretende Sprecher des hessischen Sozialministeriums, Markus Büttner, Verständnis. Die Bewohner haben nach relativ kurzer Zeit den Protest beendet, nachdem Sozialarbeiter mit ihnen geredet hatten.   Im Neckermann-Gebäude leben derzeit rund 800 Flüchtlinge. Immer wieder ist die große Einrichtung in den vergangenen Monaten ins Gerede gekommen. In der Erstaufnahme werden die Flüchtlinge registriert und medizinisch untersucht, ehe sie verteilt und den Kommunen zugewiesen werden.  (tjs)  

Zu einem Protest ist es am Donnerstagmittag in der Erstaufnahmestelle des Landes Hessen im ehemaligen Neckermann-Gebäude gekommen. Die Eltern kündigten einen Hungerstreik an, in den sie auch ihre Kinder einbeziehen wollten. Nach Informationen dieser Zeitung haben zuvor mehrere Familien im Gespräch mit der Leitung der Einrichtung verlangt, rasch an eine Kommune in Hessen verteilt zu werden. In den Kommunen gilt für die Kinder der Flüchtlinge Schulpflicht. Dagegen gibt es im Neckermann-Gebäude lediglich Bildungsangebote ehrenamtlicher Helfer.  

Die Familien seien ungeduldig geworden, weil sie aus ihrer Sicht zu lange in der Erstaufnahme warten mussten. „Man kann das verstehen, wenn andere gehen dürfen und man selbst noch bleiben muss“, äußerte der stellvertretende Sprecher des hessischen Sozialministeriums, Markus Büttner, Verständnis. Die Bewohner haben nach relativ kurzer Zeit den Protest beendet, nachdem Sozialarbeiter mit ihnen geredet hatten.

 

Im Neckermann-Gebäude leben derzeit rund 800 Flüchtlinge. Immer wieder ist die große Einrichtung in den vergangenen Monaten ins Gerede gekommen. In der Erstaufnahme werden die Flüchtlinge registriert und medizinisch untersucht, ehe sie verteilt und den Kommunen zugewiesen werden.  (tjs)

 

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