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In Frankfurt auf den Hund gekommen

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Von: Enrico Sauda

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Jule Gölsdorf, Sabrina Setlur und Christine Langner (von links) plaudern im Podcast „Auf die Schnauze“ über ihre vierbeinigen Freunde.
Jule Gölsdorf, Sabrina Setlur und Christine Langner (von links) plaudern im Podcast „Auf die Schnauze“ über ihre vierbeinigen Freunde. © Jule Gölsdorf

Sängerin Sabrina Setlur und die Moderatorinnen Jule Gölsdorf und Christine Langner teilen die Liebe zu den Vierbeinern.

Was haben die Moderatorinnen Jule Gölsdorf und Christine Langner mit Sängerin Sabrina Setlur gemeinsam? Genau, alle drei sind sie auf den Hund gekommen. Sprich: Sie lieben Hunde und haben jede einen (mindestens). Da passt es, dass Gölsdorf und Langner seit Jahren schon gemeinsam einen Podcast produzieren, der sich mit dem Verhältnis von Tier zu Mensch auseinandersetzt. Mit „Auf die Schnauze - Haustiere und ihre Promis“ war das Moderatorinnenduo nun bei der Sängerin zu Gast, die in ihrer Karriere mehr als zwei Millionen Tonträger verkaufte und die mit dem Song „Du liebst mich nicht“ ihren größten Hit. Aber genau diese Aussage trifft nicht zu, wenn’s um Kobe geht. Kobe, das ist die süße, freche Yorkshire-Terrier-Shizu-Mischung, die Sabrina Setlur hegt und pflegt. Dabei hat der kleine Kerl die große Sängerin ganz gut im Griff - aber er hilft ihr, denn durch ihn bekommt sie den Kopf frei, wenn der Tag mal wieder zu stressig zu werden droht. „Kobe wurde in Alicante auf der Straße gefunden, aber dass dieser Hund lange alleine auf der Straße war, glaube ich nicht. Er war so rein, mit dem an der Leine Gehen gab es kein Problem, er ist viel zu häuslich, als dass er so lange auf der Straße gelebt haben könnte“, berichtet die Musikerin, die eigentlich keinen Hund mehr wollte, nachdem Kobes Vorgänger Kenz vor etwa zwei Jahren gestorben ist. „Das war unfassbar schlimm für mich, ich musste ihn einschläfern lassen. Ich habe mir gesagt, ich möchte dieses Leiden nie wieder haben“, erinnert sich Sabrina Setlur. Andererseits aber litt sie auch darunter, dass sie keinen Hund mehr hatte. Irgendwann schickte ihr eine Freundin, die beim Tierschutz arbeitet, ein Foto von Kobe und bat sie, sich um ihn zu kümmern. „Mein Vater hat mir gesagt: „,Wenn du diesen Hund nicht nimmst, machst du den größten Fehler deines Lebens.‘“ Gut, dass sie auf ihn gehört hat. Nun ist die Musikerin total glücklich mit dem kleinen Vierbeiner von dem sie sagt, dass seine menschlichste Eigenschaft das Schmusen sei. „Er ist dann wie ein Mann, der legt sich an meinen Hals und muss gekrault werden“. In der Folge dieser Staffel von „Auf die Schnauze“ spricht Sabrina auch über ihr Leben, über ihre Beziehung zu Boris Becker , Musik und das Leben in der Öffentlichkeit, sowie über Eintracht Frankfurt und die Fußballweltmeisterschaft. „Eintracht Frankfurt ist für mich mein Verein, meine Diva“, stellt sie klar. Aber so groß ihre Liebe zur schönsten Nebensache der Welt auch ist, die Spiele der Fußballweltmeisterschaft, die in Katar stattfindet, möchte sie nicht sehen. „Ich finde, dass man da ein Zeichen setzen muss“, macht Sabrina deutlich. Ab heute ist die neueste Folge von „Auf die Schnauze“ zu hören.

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