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Weil das Grundwasser im Baugebiet „Leuchte“ stark anstieg, stoppte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt dort die Erschließung, also das Verlegen von Leitungen und Rohren und den Bau der Straßen.

Weil das Grundwasser im Baugebiet „Leuchte“ stark anstieg, stoppte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt dort die Erschließung, also das Verlegen von Leitungen und Rohren und den Bau der Straßen. Der Plan, Regenwasser versickern zu lassen, sei nicht mehr umsetzbar.

Stattdessen will die Stadt 17 Rückhaltebecken bauen, erklärte Markus Lind vom Amt für Straßenbau und Erschließung. Auch private Häuslebauer müssen dafür sorgen, dass Regenwasser abgeleitet wird oder verdunstet – etwa durch Zisternen oder Grünanlagen. Während das Abwasser der Haushalte in die Kanalisation fließt, werde das Regenwasser nach und nach in den Kanal unter dem Roten Graben geleitet und weiter in den Main. Stehe das Wasser im Main höher als im Roten Graben, werde gepumpt.

Hoffentlich im Herbst, nach Zustimmung das RP Darmstadt, beginne die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten. Ab Frühjahr 2017 wird zwei Jahre lang gebaut. Bis dahin soll auch das Umlegungsverfahren, in dem die Baugrundstücke entstehen, beendet sein. Wegen des Grundwassers werden stets kurze Abschnitte gebaut, mit Spundwänden und Pumpen wird das Grundwasser aus den Baugruben gehalten. „Wir empfehlen Häuslebauern, ihre Hausanschlüsse im Zuge dieser Arbeiten bei uns zu beauftragen“, sagt Holger Krier von der Stadtentwässerung.

(hau)

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