Info: So arbeitet die Chemiefabrik

  • Thomas Remlein
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Herzstück der Anlage ist ein Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Elektrolyseur. Dieser nutzt Wasser als Betriebsmittel. Die Technologie reagiert flexibel auf veränderte Lastsituationen im Stromnetz.

Herzstück der Anlage ist ein Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Elektrolyseur. Dieser nutzt Wasser als Betriebsmittel. Die Technologie reagiert flexibel auf veränderte Lastsituationen im Stromnetz. Im Elektrolyseur werden mittels regenerativ erzeugten Stroms Wassermoleküle in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Der Sauerstoff entweicht.

Der Wasserstoff wird in der Gas-Druckregel- und Messanlage aufbereitet und ins Erdgasverteilnetz eingespeist. Die von der Firma ITM gebaute Anlage überwacht auch die aus Sicherheitsgründen vorgegebene Zwei-Prozent-Volumengrenze von Wasserstoff im Erdgas. Der 320-Kilowatt-Elektrolyseur produziert 60 Kubikmeter Wasserstoff pro Stunde. Stündlich werden so 3000 Kubikmeter mit Wasserstoff angereichertes Erdgas in das Verteilnetz eingespeichert.

Während des Praxistests nimmt die Anlage am Regel-Energiemarkt teil und nimmt überschüssigen Strom auf. Im Herbst endet die Pilotphase.

( tre)

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