Investoren warten auf Bebauungsplan für Bürostadt

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Zahlreiche Projektentwickler, aber auch Unternehmen in der Bürostadt Niederrad warten inzwischen immer ungeduldiger auf den Beschluss des angekündigten Bebauungsplans mit der Nummer 872.

Zahlreiche Projektentwickler, aber auch Unternehmen in der Bürostadt Niederrad warten inzwischen immer ungeduldiger auf den Beschluss des angekündigten Bebauungsplans mit der Nummer 872. Dies hat die Standort-Initiative Neues Niederrad (SINN) gestern mitgeteilt. Das habe eine Blitzumfrage ergeben. Der fehlende Bebauungsplan umfasst die Lyoner Straße, die Rhone- sowie die Herriotstraße. Lediglich der Bebauungsplan mit der Nummer 885, der die Hahn- und die Saonestraße betrifft, ist seit 2014 in Kraft.

„In Frankfurt fehlen momentan Wohnungen. Die Bürostadt könnte schon bald Heimat von 10 000 Menschen werden, denn viele Investoren wollen dort Wohnungen bauen“, sagt Dr. David Roitman, Vorsitzender der SINN. „Der zweite Bebauungsplan wäre ein wichtiger Schritt zur Beschleunigung des Wandels. Derzeit wirkt das Quartier noch wie im Wartestand.“ Auch der Bericht des Magistrats zum Bebauungsplan aus dem Januar 2016 verweist auf rund 3000 geplante Wohneinheiten. Nur etwa 700 sind bisher fertiggestellt.

2010 wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans durch die Stadtverordneten beschlossen. 2012 wurde er in zwei Pläne unterteilt.

(jlo)

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