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Stadtentwicklung

Jeder kann sich an der Debatte zum neuen Stadtteil beteiligen

Frankfurter Neue Presse veranstaltet Bürgerforum mit Experten zum neuen Stadtteil im Nordwesten

Frankfurt -Fragen zum neuen Nordwest-Stadtteil können Bürger trotz Corona live stellen: Das wird beim Bürgerforum dieser Zeitung kommende Woche möglich sein. Wenn sich vier Fachleute zu dem geplanten Stadtteil für bis zu 30 000 Einwohner äußern, werden zwar nur begrenzt Zuschauer vor Ort live dabei sein. Nachfragen aber kann jeder.

Wo soll die Stadt wachsen?

Zwischen Praunheim, der Nordweststadt und Niederursel im Osten sowie Steinbach und Oberursel im Westen soll Frankfurt deutlich wachsen: Wie ein neuer Stadtteil hier aussehen könnte, das erarbeiten derzeit Planer im Auftrag der Stadt. Zwar hat die Politik in der Region das Vorhaben bereits eingebremst: Es sollen nun zumindest zunächst Wohngebiete lediglich östlich der A 5 entstehen. Die sieben Fachbüros aber planen laut Auftrag dennoch im gesamten Gebiet.

Welche Konzepte liegen vor?

Bevor im November die Fach-Jury den Stadtverordneten eine Empfehlung gibt, wie der Stadtteil aussehen könnte, sprechen auch die Bürger mit. Seit dieser Woche läuft eine zweite Beteiligungsrunde. In einer Ausstellung im Planungsdezernat (Kurt-Schumacher-Straße 10) sowie online unter ffm.de/nordwest sind die überarbeiteten Pläne zu finden.

Wie läuft die Beteiligung ab?

Anders als noch zu Jahresbeginn zum Auftakt der Bürgerbeteiligung verhindern nun die Kontaktbeschränkungen wegen Corona eine große Publikumsveranstaltung. Die Stadt bittet daher unter ffm.de um Fragen, im Dezernat in der Ausstellung liegen Zettel für Rückmeldungen aus. Da es viele Fragen und Kritik gibt, holen das Planungsdezernat und diese Zeitung gemeinsam am Dienstag (11. August) vier Fachleute aufs Podium.

Wer ist auf dem Podium?

Der städtische Planungsdezernent Mike Josef (SPD)

Die Vizechefin des Planungsausschusses der Stadtverordneten und Regionalpolitikerin Christiane Loizides (CDU)

Wolf-Rüdiger Hansen vom Verein "Brücke 71 - Leben in der Nordweststadt", einer der profiliertesten Kritiker des Stadtteils

Fachjury-Mitglied und Städteplanungsprofessor Michael Peterek von der Fachhochschule UAS

Wie können Zuschauer dabei sein?

Bei der Diskussion am 11. August ab 19 Uhr im Haus am Dom, Domplatz, können aufgrund der Abstandsregeln nur beschränkt Zuschauer dabei sein. Wer kommen will, kann sich noch bis heute (Mitternacht) mit dem Stichwort "Neuer Stadtteil" unter fnp.de/anmeldung registrieren. Die Zuschauerplätze werden dann ausgelost. Der Zutritt ist nur mit Einlasskarte möglich.

Wie kann ich die Veranstaltung verfolgen?

Wer keine Einlasskarte ergattern konnte oder auch lieber nicht vor Ort dabei sein will, kann diese Veranstaltung am 11. August ab 19 Uhr unter fnp.de/eventvideo live im Internet verfolgen.

Wie kann ich eine Frage stellen?

Die Zuschauer im Saal können natürlich unmittelbar Fragen stellen. Aber wer digital dabei ist, kann das ebenso: im Chat auf der Internetseite (direkt neben dem Fenster mit der Liveübertragung). Möglichst viele dieser Fragen werden dann, thematisch gebündelt, an die Diskutierenden auf dem Podium gerichtet und beantwortet. Wer schon vorab eine Frage hat, kann diese bis Dienstag früh an frankfurt@fnp.de senden. Dennis Pfeiffer-goldmann

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