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Jimmy’s Bar: Kein Einlass mit einem Fan-Schal

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Der Sportkreisvorsitzende und SPD-Stadtverordnete Roland Frischkorn ist ganz schön angefressen. Grund: Am Samstagabend wollte er mit drei Bekannten nach der

Der Sportkreisvorsitzende und SPD-Stadtverordnete Roland Frischkorn ist ganz schön angefressen. Grund: Am Samstagabend wollte er mit drei Bekannten nach der Partie der Adlerträger gegen Ingolstadt in Jimmy’s Bar. Das ist das Lokal in der Nobelherberge „Hessischer Hof“, wo schon die Rolling Stones oder Udo Lindenberg einige vergnügliche Stunden verbracht haben. Allein, Frischkorn musste draußen bleiben. „Ich wurde abgewiesen, weil ich einen Eintracht Frankfurt-Schal getragen habe! Bemerkenswert ist“, schrieb er aufgebracht in seinen Facebook-Account, „meine Begleitung, drei weitere Personen, wurden ein gelassen. Ist das rassistisch? Auf alle Fälle diskriminierend“, findet der Stadtverordnete, der noch wenige Stunden zuvor mit Hotelchef Eduard Singer in der Loge der Stadt die Partie verfolgt hatte. Frischkorn: „Wenn schon Stadtverordnete der Stadt Frankfurt diskriminiert werden, wie sieht dann erst die Diskriminierung anderer Personen aus?“

Singer kontert. „Man sollte die Kirche aber im Dorf lassen“, findet er. „Mit Diskriminierung hat das mal gar nichts zu tun“, so Singer weiter, der auch darauf aufmerksam macht, dass niemand, der Fußballdevotionalien trägt, Einlass ins Lokal bekommt. „Den SGE-Schal ins Auto legen und in der einen netten Abend genießen“, schlägt Singer vor.

(es)

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