Angespannte Situation

Journalistenpreis für Reportagen zum Wohnungsmarkt

Die Journalisten Theresa Weiß, Alexandra Welsch und Christoph Scheffer sind für ihre Beiträge über den angespannten Wohnungsmarkt in Hessen mit dem Hessischen Journalistenpreis ausgezeichnet worden.

Die Journalisten Theresa Weiß, Alexandra Welsch und Christoph Scheffer sind für ihre Beiträge über den angespannten Wohnungsmarkt in Hessen mit dem Hessischen Journalistenpreis ausgezeichnet worden. Der ehemalige Intendant des Hessischen Rundfunks, Helmut Reitze, bekam am Donnerstag in Frankfurt für sein Lebenswerk einen Ehrenpreis, wie die Sparda-Bank am Abend mitteilte. Die Kreis-Redaktion des „Gießener Anzeigers” erhielt für ihr Projekt „Landlust - Landfrust” einen Sonderpreis.

Der erste Preis ging an die Volontärin Theresa Weiß. Ihr sei es in ihrer in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” erschienenen Serie „Reihenhaus - Nein danke” gelungen, die schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt mit originellen Alternativen zu verknüpfen, befand die Jury. Auf den zweiten Platz kam Alexandra Welsch mit einer im „Darmstädter Echo” veröffentlichten Serie. Der Hörfunk-Redakteur Christoph Scheffer untersuchte in seinem Beitrag „Wie viel Quadratmeter braucht der Mensch?” die Situation in Großstädten.

Mit dem Preis zeichnet die hessische Genossenschaftsbank in Kooperation mit dem hessischen Landesverband des Deutschen Journalisten Verbands Journalisten aus, die zur Stärkung der unverwechselbaren Identität Hessens beitragen. Die Auszeichnung wird seit 2006 vergeben und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Das Thema in diesem Jahr hieß „Wohnen in Hessen - zwischen Wohnungsnot und Leerstand”.

(dpa)

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