Da gerät Simon Lindlar von Makkabi in Schieflage bei diesem Einsatz von Rödelheims Enno Lang.
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Da gerät Simon Lindlar von Makkabi in Schieflage bei diesem Einsatz von Rödelheims Enno Lang.

FFV Sportfreunde

Kalbachs Trainer vermisst die Leidenschaft

Dank zweier später Tore hat der FFV Sportfreunde seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt halten können.

Während die „Speuzer“ bei der SG Westend auch etwas Glück hatten, tat der Tabellenzweite Concordia Eschersheim sich gegen den VfR Bockenheim deutlich weniger schwer. Beim Tabellendritten Makkabi Frankfurt herrschte nach dem 2:2 (1:1) gegen den 1. Rödelheimer FC (siehe Extra) eher Frust wegen der eigenen schwachen Chancenverwertung.

SG Westend – FFV Sportfreunde 1:2 (0:0). – Zwei Volleyschüsse waren es, welche die stark aufspielenden Gastgeber in der Schlussphase die Punkte kosteten. Dank eines Treffers von Winter-Neuzugang Alen Tahirovic gingen sie in der ausgeglichenen Begegnung nicht unverdient in Führung (55.), allerdings waren auf der anderen Seite Okan Ilkiz (70.) und Fatih Bosnak (90.+7) noch mit sehenswerten Schüssen erfolgreich. Bei der SG sah Sead Zemanic „Gelb-Rot“ (87.).

VfR Bockenheim – Concordia Eschersheim 0:3 (0:3). – Vor allem in der ersten Hälfte sah Eschersheims Trainer Roland Stipp einen „Klassenunterschied“ zwischen beiden Mannschaften. Obwohl stark ersatzgeschwächt, war seine Elf von Beginn an überlegen und traf bereits nach gut 20 Sekunden durch Pablo Perreira zum 1:0. Ricardo Harrabi erhöhte nach einer Viertelstunde per Foulelfmeter auf 2:0, ehe Yuriy Dutchak kurz vor der Pause per Volley aus 18 Metern das dritte Tor für den Favoriten erzielte. Dass nach der Pause auch bei der Concordia nicht mehr wirklich viel zusammen lief, machte keinen Unterschied mehr.

FC Kalbach II – SV Griesheim Tarik 2:4 (1:3). – Aus Sicht ihres Trainers Karol Drynda kassierten die Kalbacher eine unnötige Niederlage. „Die Griesheimer haben eigentlich gar nicht so viel in das Spiel investiert, sie hatten aber in den entscheidenden Momenten das Glück bei den Abseitsentscheidungen. Bei meiner Mannschaft hat mir die Leidenschaft gefehlt, abgesehen von der Phase zwischen der 45. und der 70. Minute. Da haben wir gut gespielt.“ Die Kalbacher gerieten durch Tore von Eren Öz (10.) und Anas Amjahid (29.) mit 0:2 in Rückstand, nach dem 1:2 durch Lukas Höll (41., Foulelfmeter) sorgte dann Fikri El Haj Ali (45.) für den Halbzeitstand. Nach Ansicht vieler Kalbacher fielen das 0:2 und das 1:3 aus Abseitspositionen, um so mehr ärgerten sie sich, dass ihnen eine eigene gute Chance vom Schiedsrichter zurückgepfiffen wurde. Kurz darauf erzielten sie zwar trotzdem das 2:3 durch Jonas Steenken (49.), näher kamen sie dann aber trotz einiger Chancen nicht mehr heran. Auf der anderen Seite sorgte Renato Trauner kurz vor Schluss für die Entscheidung (85.).

FC Posavina – Viktoria Preußen 0:2 (0:0). – FC-Trainer Pero Bosnjak war enttäuscht: „Irgendwie ist bei uns von Beginn an der Wurm drin gewesen. Ich habe meine Mannschaft teilweise nicht wieder erkannt. Ich hoffe, wir können hieraus wenigstens eine Lehre ziehen.“ In einem schwachen Spiel mit wenigen Höhepunkten war sein Team durch ein Eigentor von Ante Peko in Rückstand geraten (46.), danach sorgte Renato Levy für den Endstand (77.).

BSC Scharz-Weiß 19 – SC Weiss-Blau 1:3 (0:0). – Schlüsselszene war aus Sicht von BSC-Pressewart Michael Schnitzler der „mysteriöse“ Foulelfmeter, der zum 2:1 für die Gäste führte. Nachdem Patrick Herrmann einen ersten Strafstoß von Oscar Kosok hatte halten können (62.), zeigte der Schiedsrichter gleich noch einmal auf den Punkt, sehr zum Unmut der Gastgeber, aus deren Sicht kein elfmeterwürdiges Vergehen vorlag. Die Gäste verwiesen dagegen darauf, dass Kosok nach seinem Fehlversuch im Überschwang der Freude von einem Verteidiger umgestoßen worden sei. Unabhängig von dieser Entscheidung war die Enttäuschung über die Niederlage aus Sicht des BSC verständlich. Die eigene Leistung war ordentlich, das eine Tor von Roy Mokrzycki (60.) aber zu wenig im Vergleich zu den Treffern von Jonas Gais (51.), Georg Tushev (64.) und Konstantin Schmidt-Narischkin (74.).

FV Hausen – FC Tempo 2:1 (0:1). – Die Gäste gingen durch einen abgefälschten Schuss von Stefan Stankovic in Führung (6.) und machten sich danach berechtigte Hoffnungen auf eine Überraschung. Denn Hausen leistete sich gerade im Spielaufbau eine Menge Fehler. Bei Standards war der Favorit allerdings immer gefährlich. Zwei davon führten dann auch zu den Toren von Slobodan Zivkovic (48.) und Duro Sedlak (52.).

(may)

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