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Die alte Batschkapp (links) ist bereits abgerissen, schon Ende des Jahres soll auch der Rewe-Supermarkt verschwinden.

Immobilien in Frankfurt

ABG kauft Rewe-Areal neben alter Batschkapp

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Der Weg für den Wohnkomplex mit Supermarkt im Erdgeschoss an der Maybachstraße ist geebnet. Nach dem Batschkapp-Areal nennt die ABG Frankfurt Holding nun auch das Nachbargrundstück ihr Eigen.

Es ist vollbracht. Über ein Jahr zogen sich die Verhandlungen zwischen dem Eigentümer des Rewe-Areals an der Maybachstraße und der ABG Frankfurt Holding hin. Jetzt meldet Frank Junker der FNP gegenüber Vollzug: „Das Nachbargrundstück neben der ehemaligen Batschkapp ist endlich auch unseres“, so der Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

Dass sich die Verhandlungen letztlich so in die Länge zogen, das habe nicht an der ABG gelegen, sagt Junker, sondern vielmehr an dem Eigentümer des begehrten Geländes. Dort hätte die Entscheidungsfindung für oder gegen einen Verkauf entsprechend lange gedauert. Was die ABG für das Areal bezahlt hat, darüber hätten beide Parteien einvernehmlich Stillschweigen vereinbart.

Das spielt für den ABG-Chef aber nur eine untergeordnete Rolle, denn endlich können auf Eis gelegten Planungen fortgeführt werden. Ein große Tiefgarage bildet die Basis des geplanten Wohnkomplexes, der sich vom alten Batschkapp-Areal bis an das Grundstück des TV Eschersheim zieht. Über der Garage ist der neue rund 1100 Quadratmeter große Rewe-Supermarkt geplant – deutlich größer als bisher. „Ein Markt in dieser Größenordnung ist in Eschersheim dringend nötig“, bezeichnet Junker das neue Geschäft sogar als „Quantensprung für den Stadtteil“.

24 Wohnungen auf einer Bruttogeschossfläche von 2300 Quadratmetern verteilt auf drei Etagen sollen über dem Supermarkt entstehen. Die Küchen zeigen zu den Bahngleisen, die Wohnräume zur Maybachstraße. Und auch an den eventuellen viergleisigen Ausbau der Bahntrasse hat die ABG gedacht. „Das Gebäude reagiert mit entsprechendem Schallschutz auf die künftigen Entwicklungen“, so Junker.

Sehr erfreut über den Abschluss der Verhandlungen zeigt sich Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU). „Hätte die ABG das Grundstück nicht erstanden, wäre lediglich ein Gebäude mit zwölf Wohnungen auf dem Batschkapp-Areal entstanden. Das hätte ausgesehen wie gewollt und nicht gekonnt“, sagt Hesse, der den Wohnkomplex nicht nur städtebaulich, sondern auch wegen der Sicherung der Nahversorgung in Eschersheim begrüßt.

Schade findet er es allerdings, dass nicht auch der TV Eschersheim in das Gebäude zwischen Maybachstraße und Bahntrasse integriert wird. Denn das Gelände bleibt laut Frank Junker „unangetastet“

Nach dem Erwerb des Grundstücks soll nun alles schnell gehen. „Wir arbeiten unter Hochdruck, den Bauantrag wollen wir gerne im Mai einreichen. Läuft alles nach Plan könnten wir bereits im Spätherbst mit den Arbeiten beginnen“, sagt der ABG-Chef.

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