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Kein Druck für die Rot-Weiss-Reserve

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In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West stehen am Sonntag (alle Spiele ab 15 Uhr) gleich drei Frankfurter Duelle an.

Dabei möchte der Tabellenzweite SV FC Sandzak nach dem jüngsten 3:0 in Bornheim eine Serie starten. „Nachdem unsere Konkurrenten um Rang eins und zwei verloren haben, möchten wir natürlich unsere verbesserte Ausgangsposition mit einem Heimsieg festigen“, erzählt Vorstandsmitglied Anwar Naamnih vor dem Heimspiel gegen die Spvgg. Griesheim. Die Voraussetzungen sind laut Naamnih gut: „Alle Akteure sind fit.“ Sorgen bereitet ihm nur der Blick auf die Fairnesstabelle der Gruppenliga, in der die Griesheimer an letzter Stelle stehen: „Es soll eine faire Partie werden, in welcher der Bessere gewinnen soll.“

Das Verletzungspech bei der Spvgg. Griesheim hält derweil weiter an. Nachdem sich Mohamed Akil bereits im Winter einen Kreuzbandriss zugezogen hat, passierte dies nun beim 2:1 gegen Dortelweil auch noch Mirko Budimir. „Ich habe bald mehr verletzte Spieler im Aufgebot als gesunde“, seufzt Trainer Christian Kossack. Die Partie bei Sandzak ist für ihn ein Bonusspiel: „Wir wollen einfach nur Fußball spielen und sehen, was möglich ist. Wir werden uns dabei nicht einfach hintenreinstellen, so etwas können wir gar nicht.“

Spitzenreiter Rot-Weiss Frankfurt II bezog am vergangenen Sonntag eine 0:2-Niederlage in Seckbach. „Die Spieler sollten sich am Dienstag selbst beurteilen“, berichtet Trainer Hicham Tahrioui, der zumindest mit der „Selbsterkenntnis“ zufrieden war. Ansonsten hat der Coach das 0:2 abgehakt: „Es muss raus aus unseren Köpfen, wir kennen ja unsere Stärken. Aber Druck wird trotzdem nicht aufgebaut.“ Vor dem Gastspiel in Nieder-Erlenbach steht hinter dem Einsatz der angeschlagenen Patrick Gürser, Abdelhalim Chehab und dem gerade erst verpflichteten Keeper Pablo Alvarez noch ein Fragezeichen.

Bei der TSG Nieder-Erlenbach freut man sich auf den Spitzenreiter. „Bei allem Respekt wollen wir das Maximum herausholen“, verkündet Spielertrainer Vito Raimondi, „wir haben die letzten Begegnungen positiv gestaltet und gehen mit breiter Brust in die Partie.“ Zwar fällt Andreas Eifert (Sehnenanriss der Schulter) noch länger aus, dafür kann Raimondi wieder auf Ante Paradzik zurückgreifen.

Es wird schwer

Beim SV BKC Bosnien möchte man nach dem überzeugenden 5:1 gegen Ober-Erlenbach nachlegen. „Das wird gegen Seckbach schwer genug“, glaubt der Pressesprecher Asmir Husanovic. Bis auf den rotgesperrten Teodor Cortinel hat Trainer Senad Mujakic den kompletten Kader zur Verfügung.

Nico De Rinaldis, Trainer der FG Seckbach , meint zu den Aussichten seines Teams: „Aufgrund unserer Auswärtsschwäche wäre ich mit einem Punkt durchaus zufrieden.“ Morgen trifft er auf den früheren FG-Trainer und Sportlichen Leiter Mujakic, der ihn vor drei Jahren nach Seckbach geholt hatte. „Während des Spiels werden wir unsere Freundschaft aber ausblenden“, sagt De Rinaldis. Von seiner Mannschaft fordert er: „Jeder Spieler muss 100 Prozent Einsatz bringen und bis zur Erschöpfung laufen, nur dann haben wir eine Aussicht auf Erfolg.“ Gabriel Fustero wurde mittlerweile am Knie punktiert und fällt mit einem Innenbandanriss und einer schweren Knieprellung auf unbestimmte Zeit aus. Für ihn rückt erneut Florian Brenner in die Innenverteidigung.

„Wir können gewinnen“

Bei der SG Bornheim/Grün-Weiß hatte man gegen Sandzak keine Punkte einkalkuliert. Beim Tabellendritten VfB Friedberg rechnet sich Co-Trainer Daniel Krieg-Lieberich indes etwas aus: „Dort können und wollen wir gewinnen.“ Neben dem verletzten Mario Koch fallen diesmal aber auch noch Marius und Niklas Troll (Urlaub) aus. „Wir werden in der Defensive improvisieren müssen“, räumt Krieg-Lieberich ein, betont aber auch: „Es wird eine schlagkräftige Mannschaft auflaufen.“

Die Verantwortlichen des Schlusslichtes Germania Enkheim planen längst zweigleisig: „Es sind zwar noch 27 Punkte zu vergeben, aber natürlich sprechen wir jetzt mit den Spielern auch über die Kreisoberliga“, sagt Trainer Tihomir Tomic, „wir sind ein gut organisierter und strukturierter Verein, das wissen viele zu schätzen.“ Nach etlichen unglücklichen Niederlagen möchten er und seine Mannschaft bei Olympia Fauerbach „endlich wieder ein positives Ergebnis einfahren. In Fauerbach können wir befreit aufspielen“. Auch der Kader wird durch einige Urlauber wieder etwas aufgefüllt, die allerdings erst am Samstag wieder zurück sind.

(ehr)

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