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FDP-Chef Lieb mit Wahlkreiskandidatin Nimmerfroh

FDP

Kein Liberaler aus Frankfurt im Landtag

Thorsten Lieb, Kreisvorsitzender der Frankfurter FDP, kommentierte die ersten Hochrechnungen zurückhaltend: „Wir sind zufrieden, aber nicht restlos zufrieden.“ Hessenweit kamen die Liberalen demnach auf 7,7 Prozent (Stand: 22.

Thorsten Lieb, Kreisvorsitzender der Frankfurter FDP, kommentierte die ersten Hochrechnungen zurückhaltend: „Wir sind zufrieden, aber nicht restlos zufrieden.“ Hessenweit kamen die Liberalen demnach auf 7,7 Prozent (Stand: 22.47 Uhr). Gegenüber der Landtagswahl 2013, als die Partei gerade so die Fünf-Prozent-Hürde nahm, sei das ein deutlicher Zuwachs, sagte Lieb. „Angesichts der Situation in Berlin habe ich aber gehofft, dass wir noch stärker werden. Zweistellige Ergebnisse müssen für uns in Hessen eigentlich drin sein.“

In Frankfurt gaben der FDP 8,0 Prozent (Stand: 22:52 Uhr) der Wähler ihre Zweitstimme, etwas mehr als landesweit. Maria-Christina Nimmerfroh, liberale Direktkandidatin im Wahlkreis 38 (Bornheim, Nordend und Ostend), sagte: „Frankfurt braucht eine eigene Landespolitik, wir kommen in Wiesbaden oft zu kurz. Deshalb war uns ein eigenständiger Wahlkampf sehr wichtig. “

Doch für die FDP wird es im nächsten Hessischen Landtag eher schwierig, Frankfurter Interessen zu vertreten. Denn den Hochrechnungen zufolge wird kein einziger ihrer künftigen Abgeordneten aus Frankfurt kommen.

Yanki Pürsün war als Nummer elf auf der FDP-Landesliste am aussichtsreichsten platziert. Doch er scheiterte wohl knapp. Bis gestern Abend 22.30 Uhr ging die FDP davon aus, dass sie zehn Sitze im neuen Landtag bekommt. Das wären vier mehr als bisher. dg

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