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Weihnachtsmarkt Frankfurt wird eröffnet

Nach Anschlag in Straßburg

Keine erhöhten Sicherheitsvorkehrungen beim Frankfurter Weihnachtsmarkt

Betonsperren, Kamera-Überwachung, Polizeipräsenz: Der Frankfurter Weihnachtsmarkt bleibt nach dem Anschlag in Straßburg bei den bisherigen Sicherheitsvorkehrungen.

Nach dem Terroranschlag in Straßburg wird sich den Behörden zufolge an den Sicherheitsmaßnahmen auf Hessens größtem Weihnachtsmarkt in Frankfurt nichts ändern. "Unsere Sicherheitsvorkehrungen sind sehr hoch und bleiben auf dem Level", sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch, ohne Details nennen zu wollen.

Der Markt ist überall mit Betonsperren geschützt. Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr als mobile Blockaden auf Rettungswegen dienten, sind der Stadt zufolge in diesem Jahr weitgehend durch speziell kontrollierte Zugangsrampen ersetzt worden. Außerdem gibt es Kamera-Überwachung.

Bei dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg sind drei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt worden. Ein Mann hatte am Dienstagabend mitten in der Weihnachtssaison in der Straßburger Innenstadt das Feuer eröffnet.

Zum Frankfurter Weihnachtsmarkt werden rund drei Millionen Besucher erwartet. Mehr Sicherheit sei nicht möglich, hatte der Veranstaltungsleiter des Markts, Kurt Stroscher, Ende November bei der Eröffnung gesagt. Als Steigerung könne man den Weihnachtsmarkt nur noch absagen oder in einem Kasernenhof stattfinden lassen.

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