"Die Höhle der Löwen"

Keine Millionen für Frankfurter Start-Up TeeFee

Sie verkaufen Bio-Tee, der gut für Kinder ist. Auf der Suche nach Investoren haben sie ihr Glück in der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" versucht. Doch leider ohne Erfolg.

Es hat nicht sollen sein. Die Unternehmer des Frankfurter Start-Ups TeeFee mussten die Investoren-Sendung „Die Höhle der Löwen“ am Dienstagabend ohne Deal verlassen. „Wir ärgern uns schon, aber wir hätten unsere Anteile einfach nicht günstiger verkaufen können“, erzählt Gründerin Jill Erlach. Für Eine Millionen Euro haben sie und ihr Mitgründer Marco Rühl den Investoren der VOX-Sendung 25 Prozent ihres Unternehmens angeboten (die FNP berichtete). Obwohl einige der „Löwen“ lange und intensiv nachdachten, war der Betrag schlussendlich  doch zu hoch, um bei den Produzenten von Bio-Kinder-Tee einzusteigen. „Investor Georg Kofler sagte, für 500 000 Euro hätte er eingeschlagen“, berichtet Rühl.

Dennoch sind die Gründer froh an der TV-Show teilgenommen zu haben und dankbar ausgestrahlt worden zu sein. Allerdings mussten sie erkennen, dass es einfach nicht das richtige Format für ihr Unternehmen war. „Wir sind als Unternehmen schon sehr weit“, betont Rühl. So sei bereits vor der Sendungsaufzeichnung die neue Produktentwicklung abgeschlossen gewesen und in den Vertriebskanälen gepusht worden. Für Investoren, die einem Unternehmen noch ihren eigenen Stempel aufdrücken wollen, könnte die Firma TeeFee schon zu erfolgreich gewesen sein, spekulieren beide.         

Die Enttäuschung sitzt erst einmal tief, doch es geht weiter: „Der Finanzierungsbedarf bleibt bestehen“, sagt Rühl und verspricht: „Wir werden noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung durch einen neuen Investor durchführen.“ Auch ohne die Fernsehsendung steht es um die junge Frankfurter Firme TeeFee also gut. rin  

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